Flucht, Fluchthilfe und Freikauf

Einführung Flucht, Fluchthilfe und Freikauf

Trotz Stacheldraht, Mauer und Schießbefehl nahmen viele Bürger der DDR das Risiko auf sich, in den Westen zu fliehen. Die Gründe zu gehen, waren ganz individuell, die Wege in den Westen vielfältig. Die SED reagierte darauf mit einem Ausbau des Grenzregimes und einer Ausweitung der Kontrollsysteme

Zeitzeugen

In der Rubrik „Zeitzeugen“ werden Menschen vorgestellt, die Schülerinnen und Schülern von ihrer Flucht, von Fluchthilfe und dem Freikauf aus politischer Haft berichten und bereit sind, gemeinsam mit ihnen über das Thema zu diskutieren.

Material für den Unterricht und Ausstellungen

Eine Auswahl geeigneter Unterichtsmaterialien wie DVDs mit Begleitmaterial, Handreichungen und Arbeitsblätter zum Thema Flucht, Fluchthilfe und Freikauf findet sich hier.

CDs, DVDs & Bücher

Zur Vertiefung finden Sie hier eine Auswahl von CDs, DVDs & Büchern zu den Themen Flucht, Fluchthilfe und Freikauf.

Gegenwartsbezug im Unterricht: Fluchten damals und heute

Welche Lebensumstände und Notlagen waren im geteilten Deutschland, welche sind heute Auslöser für Menschen, ihre Heimat zu verlassen? Auf welchen Wegen gelangten die Flüchtlinge vor 1989 in die Bundesrepublik, wie erreichen sie heute Europa oder als sicher definierte Aufnahmeländer? Vor welche Herausforderungen sahen und sehen sich die Menschen in der Bundesrepublik Deutschland gestellt? Wie war und ist das Aufnahmeverfahren geregelt? Was sind Bedingungen für eine gelungene Integration - gestern und heute?

Links

Weitere Webangebote zum Thema "Flucht, Fluchthilfe und Freikauf"

Finanzierung von Zeitzeugengesprächen

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro des Bundes bietet Finanzierungsmöglichkeiten für Veranstaltungen mit Zeitzeugen. Die Mitarbeiter sind zu erreichen unter Tel. 030 / 98 60 82 414/447 oder Email: info@ddr-zeitzeuge.de.

Informationsblatt Finanzierung

Tipps für das Gespräch für Zeitzeugen und für Lehrende

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro ist eine gemeinsame Servicestelle der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, der Bundesstiftung Aufarbeitung und der Stiftung Berliner Mauer. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Ein Leitfaden für Lehrkräfte

Der Leitfaden liefert Lehrkräften und Bildungsmultiplikatoren praktische Hinweise zur Organisation und Durchführung, zur Moderation sowie zur Vor- und Nachbereitung von Zeitzeugengesprächen. Er informiert über Gepräche am historischen Ort und bietet weiterführende Literatur.

Sie können den Leitfaden hier kostenfrei bestellen oder als PDF herunterladen.

DDR-Geschichte vermitteln


Diese Website sammelt Materialien und Medien, Handreichungen und Praxisreflexionen zur historisch-politischen Bildung über das Thema „DDR-Geschichte“. Verflechtungen mit der westdeutschen Geschichte und europäischen Kontexten sind berücksichtigt. Ein Schwerpunkt liegt hier auf kostenlos verfügbaren Online-Ressourcen. Ein Projekt des Bildungswerks der Humanistischen Union NRW

Zeitzeugenerinnerungen und -interviews

Im Archiv der Bundesstiftung Aufarbeitung finden sich zahlreiche Zeitzeugen- erinnerungen, die als lebensgeschichtliche Interviews vor allem Auskunft über das Wirken in Opposition und Widerstand, aber auch über Haftzeiten und Lageralltag geben.

Eine Übersicht über weitere Archiv- und Erinnerungsorte, die Zeitzeugeninterviews aufbewahren, finden Sie hier [mehr]

Zeitzeugengespräche führen

Bleib nicht stumm ...

Leitfaden für Zeitzeugengespräche

Der Leitfaden für Zeitzeugengespräche, veröffentlicht vom Grenzlandmuseum Eichsfeld, gibt anschauliche Tipps und Anleitungen zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Interviews mit Zeitzeugen.

Die Broschüre ist für Schüler didaktisch aufbereitet und bietet auch für Lehrer und andere Akteure der historisch-politischen Bildungsarbeit zahlreiche methodische Anregungen und Informationen.

 >>Hier<< gibt es den Leitfaden (PDF zum Download)

Gefördert wurde der Leitfaden mit den Mitteln der Bundesstiftung Aufarbeitung.

Kalender

Samstag, 27 Mai 2017 - Heute vor 65 Jahren

27.5.1952 Beginn des IV. Parlament der FDJ in Leipzig mit Anerkennung der führenden Rolle der SED, Bekenntnis zu Lehren von Marx, Engels, Lenin, Stalin, Übernahme des Prinzips des „Demokratischen Zentralismus“