Themen

Inhalte vertiefen

In diesem Bereich bündelt das Zeitzeugenportal themenspezifische Angebote und didaktische Materialien für die Ausgestaltung des Schulunterrichts und die Planung von Veranstaltungen in der außerschulischen Bildungsarbeit. Eine kurze Einführung ermöglicht den schnellen Einstieg in die Themen. Daneben werden didaktische Materialien für die Ausgestaltung des Unterrichts sowie direkt zu recherchierende Zeitzeugen vorgestellt. Ergänzt wird das Angebot um zahlreiche weitere Dokumente, darunter schriftliche Zeitzeugenquellen, Fotos, DVDs, Literaturhinweise und Links. Die Themen werden fortlaufend erweitert.

Jugend in der SED-Diktatur

Die jungen Menschen in der DDR sollten zu "sozialistischen Persönlichkeiten" erzogen werden. Neben Pionierorganisation und Freier Deutscher Jugend, Staatsbürgerkunde und Wehrpflicht suchten viele von ihnen nach individuellen Wegen jenseits der staatlichen Jugendpolitik.

Das Frauengefängnis Hoheneck

Tausende Frauen waren von 1949 bis 1989 in dem berüchtigten DDR-Gefängnis Hoheneck in Sachsen eingesperrt. Die Haftbedingungen in Hoheneck waren gefürchtet. (Foto: gravitat-OFF, Lizenz: CC BY, flickr)

Flucht, Fluchthilfe, Freikauf

Trotz Stacheldraht, Mauer und Schießbefehl nahmen viele Bürger der DDR das Risiko auf sich, in den Westen zu fliehen. Die Gründe zu gehen, waren ganz individuell, die Wege in den Westen vielfältig. Die SED reagierte darauf mit einem Ausbau des Grenzregimes und einer Ausweitung der Kontrollsysteme

Deutsche im GULag

Unter der Herrschaft Josef Stalins wurde Ende 1920 ein Repressionssystem errichtet, das der Schriftsteller Alexander Solschenizyn als "Krebsgeschwür" bezeichnete, weil es sich für die Opfer todbringend ausweitete. Der Begriff "GULag" (Hauptverwaltung der Besserungsarbeitslager) meint das gesamte sowjetische Repressionssystem, bestehend aus zeitweise mehr als 200 Lagerkomplexen und Gefängnissen. 20 Millionen Menschen wurden in diese Lager verschleppt und mussten Zwangsarbeit verrichten. Im Laufe des Zweiten Weltkrieges und in den folgenden Jahren wurden dorthin auch viele tausende Deutsche deportiert. (Foto: Magadan, flickr)

Friedliche Revolution und Deutsche Einheit

Durch die immer weiter anwachsenden Montagsdemonstrationen in Leipzig und vielen anderen Städten, die massenhafte Ausreise von DDR-Bürgern über Ungarn und die generelle Verfallserscheinung des SED-Regimes, wirkt der Mauerfall rückblickend als absehbar, fast als logische Konsequenz. Doch Ende der 1980er Jahre war keine friedliche Revolution, geschweige denn die deutsche Einheit in Aussicht.

Volksaufstand am 17. Juni 1953

Der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 stellte ein einschneidendes Ereignis der deutschen Nachkriegsgeschichte dar. Doch wie konnte es dazu kommen, dass gerade einmal vier Jahre nach Gründung der DDR ein landesweiter Volksaufstand gewaltsam niedergeschlagen wurde?

Mauerbau am 13. August 1961

In der Nacht vom 12. zum 13. August ist es soweit. Operation „Rose“, der Bau der Berliner Mauer, läuft an. Im Schutz der Nacht beginnen NVA, Angehörige der Grenzpolizei, Volkspolizei und sogenannte Betriebskampfgruppen Ulbrichts Plan in die Tat umzusetzen.

Früher Widerstand in der SBZ/DDR 1945-1953

1949 errichtete die SED in der DDR eine Einparteiendiktatur nach sowjetischem Vorbild. Gegen die Ausweitung des sowjetischen Einflusses und die repressiven Maßnahmen regte sich Widerstand besonders bei Schülern und Studenten. Mit Demonstrationen, Protesten und Flugzetteln kritisierten sie die Diktaturdurchsetzung. Zahlreiche wurden verhaftet, viele vom Sowjetischen Militärtribunal zum Tode verurteilt.

Finanzierung von Zeitzeugengesprächen

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro des Bundes bietet Finanzierungsmöglichkeiten für Veranstaltungen mit Zeitzeugen. Die Mitarbeiter sind zu erreichen unter Tel. 030 / 98 60 82 414/447 oder Email: info@ddr-zeitzeuge.de.

Informationsblatt Finanzierung

Tipps für das Gespräch für Zeitzeugen und für Lehrende

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro ist eine gemeinsame Servicestelle der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, der Bundesstiftung Aufarbeitung und der Stiftung Berliner Mauer. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Ein Leitfaden für Lehrkräfte

Der Leitfaden liefert Lehrkräften und Bildungsmultiplikatoren praktische Hinweise zur Organisation und Durchführung, zur Moderation sowie zur Vor- und Nachbereitung von Zeitzeugengesprächen. Er informiert über Gepräche am historischen Ort und bietet weiterführende Literatur.

Sie können den Leitfaden hier kostenfrei bestellen oder als PDF herunterladen.

DDR-Geschichte vermitteln


Diese Website sammelt Materialien und Medien, Handreichungen und Praxisreflexionen zur historisch-politischen Bildung über das Thema „DDR-Geschichte“. Verflechtungen mit der westdeutschen Geschichte und europäischen Kontexten sind berücksichtigt. Ein Schwerpunkt liegt hier auf kostenlos verfügbaren Online-Ressourcen. Ein Projekt des Bildungswerks der Humanistischen Union NRW

Zeitzeugeninterviews

Verzeichnis

Übersicht über Archiv- und Erinnerungsorte, die Zeitzeugeninterviews aufbewahren [mehr]

Zeitzeugengespräche führen

Bleib nicht stumm ...

Leitfaden für Zeitzeugengespräche

Der Leitfaden für Zeitzeugengespräche, veröffentlicht vom Grenzlandmuseum Eichsfeld, gibt anschauliche Tipps und Anleitungen zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Interviews mit Zeitzeugen.

Die Broschüre ist für Schüler didaktisch aufbereitet und bietet auch für Lehrer und andere Akteure der historisch-politischen Bildungsarbeit zahlreiche methodische Anregungen und Informationen.

 >>Hier<< gibt es den Leitfaden (PDF zum Download)

Gefördert wurde der Leitfaden mit den Mitteln der Bundesstiftung Aufarbeitung.

Kalender

Dienstag, 28 März 2017 - Heute vor 61 Jahren

28.3.1956 Das Präsidium des ZK der KPdSU beschließt, Abschriften der der auf dem XX. Parteitag gehaltenen stalinkritischen »Geheimrede« Chruschtschows an die kommunistischen Parteien in anderen Ländern herauszugeben.