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Weitere Webangebote zum Thema "Jugend in der SED-Diktatur" finden Sie auch auf den folgenden Internetseiten.

„Weitersagen! Der erste unabhängige Sender in der DDR“ (Video)

Tina Krone und Stefan Krawcyk berichten in einem Interview vom "Schwarzen Kanal". Von einer Wohnung in Berlin-Prenzlauer Berg aus sendete die fünfköpfige Gruppe Ende Oktober 1986 das erste Mal und informierte knapp eine halbe Stunde lang über ein absolutes Tabuthema der DDR: die Risiken der Atomkraft in den volkseigenen Kraftwerken von Greifswald, Rheinsberg und einem weiteren, im Bau befindlichen, in Stendal. Auf der Internetseite vom Spiegel können zwei Sendungen nachgehört werden.

"Immer bereit - Junge Pioniere in der DDR" (Film)

Filmautor Lutz Pehnert zeigt, wie Kinder in der DDR zu neuen, besseren Menschen erzogen werden sollte. In den DDR-Propagandafilmen wurden Kinder als Idole einer neuen Gesellschaftsform gefeiert, die den Sozialismus in die Welt hinaustragen und begeistert in Reih und Glied marschieren. Der Film deckt die ideologischen Strukturen und Absichten auf und differenziert zwischen Propaganda und Pionieralltag. Die Mechanismen der Organisation werden durch persönliche Geschichten und Beispiele von Zeitzeugen konkret. Auch Olaf Wieland wirkte an dem Film mit und berichtet darin von seinen Erfahrungen.

Dokumentarfilm in der Mediathek von ZDFinfo, 45 Min.

Sendungen für Jugendliche in der DDR

In den Angeboten zur musikalischen Unterhaltung für Jugendliche gab es Abgrenzungsversuche gegenüber der westlichen Unterhaltungsmusik. Den im Westen immer beliebter werdenden Richtungen Rock'n'Roll, Beat und Twist begegnete die DDR-Staatsführung mit Misstrauen. Nicht nur die Musiksendungen, auch die Fernsehbeiträgen sollten Einfluss auf die Jugendlichen nehmen. Die Themen der Jugendsendungen des DDR-Fernsehens richteten sich auf die Integration der Jugendlichen in die DDR. Häufiges Thema waren Ratschläge zur beruflichen Orientierung. Nach dem Wechsel in der DDR-Führung von Ulbricht zu Honecker 1971 und den X. Weltfestspielen der Jugend und Studenten im Sommer 1973 wollte sich die DDR dann auch im Fernsehen tolerant und weltoffen präsentieren.

Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung

Heimerziehung in der DDR

Kinder und Jugendliche erlebten in DDR-Heimen Gewalt und Erniedrigung. Besonders gefürchtet war der "Jugendwerkhof" Torgau.

Dokumentation des Deutschlandfunk, 26.4.2012, Beitrag von Isabel Fannrich

Webportal mit Zeitzeugenberichten

www.zeitzeugen.brandenburg.de

Das Webportal stellt zahlreiche Berichte von Zeitzeugen zum Thema "Spezialheime der Jugendhilfe" zur Verfügung. Zur Verfügung stehen neben Biografien und Fotos auch die Transkipte von Interviews sowie persönliche Dokumente der Zeitzeugen. Das Portal wurde von der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur eingerichtet.

Protest und Verweigerung: Die andere Jugend der DDR

Eine erste Kultur des Protestes entstand unter den Jugendlichen der DDR mit der Beatgeneration Anfang der 60er-Jahre, sehr zum Unmut der SED. Später wurde die Subkultur immer vielfältiger und politischer. Text, Fotos und Zeitzeugeninterviews erzählen von Punks, Grufties, Bluesern, Rockern und Hippies.

Jugendkultur in der DDR zwischen Staatsgründung und Mauerbau

Einige Jugendliche in der DDR lebten in einer kulturellen Parallelwelt. Die Sprache des Rock 'n' Roll hatte auch die jungen Menschen in der DDR erfasst. Drohungen und Repressionen konnten sie davon nicht abbringen. Text von Bernd Lindner im Deutschlandarchiv.

Finanzierung von Zeitzeugengesprächen

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro des Bundes bietet Finanzierungsmöglichkeiten für Veranstaltungen mit Zeitzeugen. Die Mitarbeiter sind zu erreichen unter Tel. 030 / 98 60 82 414/447 oder Email: info(at)ddr-zeitzeuge.de.

Informationsblatt Finanzierung

Tipps für das Gespräch für Zeitzeugen und für Lehrende

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro ist eine gemeinsame Servicestelle der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, der Bundesstiftung Aufarbeitung und der Stiftung Berliner Mauer. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Ein Leitfaden für Lehrkräfte

Der Leitfaden liefert Lehrkräften und Bildungsmultiplikatoren praktische Hinweise zur Organisation und Durchführung, zur Moderation sowie zur Vor- und Nachbereitung von Zeitzeugengesprächen. Er informiert über Gepräche am historischen Ort und bietet weiterführende Literatur.

Sie können den Leitfaden hier kostenfrei bestellen oder als PDF herunterladen.

Contemporary Witnesses of Divided Germany

The brochure provides information on the portal www.zeitzeugenbuero.de, presents the educational offers of the Federal Foundation for the Study of Communist Dictatorship in East Germany as well as memorial sites and museums in Berlin and Brandenburg with English-language offers. 

You can download and order the broschure for free in our publication shop.

DDR-Geschichte vermitteln

Diese Website sammelt Materialien und Medien, Handreichungen und Praxisreflexionen zur historisch-politischen Bildung über das Thema „DDR-Geschichte“. Verflechtungen mit der westdeutschen Geschichte und europäischen Kontexten sind berücksichtigt. Ein Schwerpunkt liegt hier auf kostenlos verfügbaren Online-Ressourcen. Ein Projekt des Bildungswerks der Humanistischen Union NRW

Zeitzeugenerinnerungen und -interviews

Im Archiv der Bundesstiftung Aufarbeitung finden sich zahlreiche Zeitzeugen- erinnerungen, die als lebensgeschichtliche Interviews vor allem Auskunft über das Wirken in Opposition und Widerstand, aber auch über Haftzeiten und Lageralltag geben.

Eine Übersicht über weitere Archiv- und Erinnerungsorte, die Zeitzeugeninterviews aufbewahren, finden Sie hier [mehr]

Zeitzeugengespräche führen

Bleib nicht stumm ...

Leitfaden für Zeitzeugengespräche

Der Leitfaden für Zeitzeugengespräche, veröffentlicht vom Grenzlandmuseum Eichsfeld, gibt anschauliche Tipps und Anleitungen zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Interviews mit Zeitzeugen.

Die Broschüre ist für Schüler didaktisch aufbereitet und bietet auch für Lehrer und andere Akteure der historisch-politischen Bildungsarbeit zahlreiche methodische Anregungen und Informationen.

>>Hier<< gibt es den Leitfaden (PDF zum Download)

Gefördert wurde der Leitfaden mit den Mitteln der Bundesstiftung Aufarbeitung.