Bücher

Zur Vertiefung finden Sie hier eine Auswahl von Büchern zum Thema "Früher Widerstand in der SBZ/DDR 1945-1953".

Keith R. Allen: Befragung – Überprüfung – Kontrolle:

Die westlichen Besatzungsmächte und ihre Geheimdienste erhofften sich von den Flüchtlingen aus der DDR Informationen über die militärische Macht der sowjetischen Besatzungsmacht, aber auch Hilfe bei der Destabilisierung der SBZ/DDR. In Notaufnahmelagern durchliefen die Flüchtlinge ein strenges amtliches Anerkennungsverfahren, bei dem sie registriert, politisch befragt, beurteilt und kategorisiert wurden. Die Flüchtlinge wurden von unterschiedlichen Akteuren vernommen: Geheimdienste der Westalliierten, bundesdeutsche Stellen, der West-Berliner Magistrat bzw. Senat, aber auch nichtstaatliche Organisationen.

Keith R. Allen: Befragung - Überprüfung - Kontrolle: Die Aufnahme von DDR-Flüchtlingen in West-Berlin bis 1961, Berlin 2013.

Raimund August: Als der kalte Krieg am kältesten war

Raimund August: Als der kalte Krieg am kältesten war, Leipzig 2010.

Neuauflage! Sigurd Blümcke: Jugend, Widerstand und Haftzeit 1944-52.

Nach seiner Schulausbildung in Lehnin und Werder a. H. wurde Sigurd Blümcke 1950 wegen aktiven Widerstandes in Potsdam inhaftiert. 1951 floh er in den Westen und studierte Medizin an der Uni Münster. Er arbeitete als Professor in Kiel, Essen und New York, bevor er 1975 als Institutsdirektor an die FU Berlin berufen wurde. Mehr als ein halbes Jahrhundert brauchte der Autor, um seine Kriegs- und Nachkriegserlebnisse in der SBZ/DDR zu verarbeiten.

Sigurd Blümcke: Jugend, Widerstand und Haftzeit 1944-52. Wir liebten nur einen Sommer, 2. Auflage im Heimdall-Verlag, 2016 , ISBN  978-3-939935-91-9.

Jahrbuch für historische Kommunismusforschung

Das Jahrbuch fasst den neuesten Stand der wissenschaftlichen Erforschung des Kommunismus zusammen: Studien zu Entwicklungen und Protagonisten der europäischen Kommunismusforschung, Geschichte des Antikommunismus Themen, Antikommunismus in Polen, Griechenland und China, sowjetische Speziallager und der bundesdeutsche Antikommunismus.

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (Hg.): Jahrbuch für historische Kommunismusforschung 2013, Berlin 2013.

Wolfgang Buschfort: Parteien im Kalten Krieg: Die Ostbüros von SPD, CDU und FDP

Als Folge der politischen Gleichschaltungsprozesse in der SBZ/DDR schufen sich die bundesdeutschen Parteien besondere "Ostbüros", die als Anlaufstellen für politisch sympathisierende "Zonenflüchtlinge" fungierten und mit deren Hilfe der Kontakt zu heimlichen Anhängern im Osten organisiert wurde. Der Autor rekonstruiert die Entwicklung der einzelnen Büros und untersucht – primär anhand von MfS-Akten – die "Gegenaktionen" des SED-Staates: Infiltration, Entführungen, Psychoterror, Diffamierungskampagnen und konspirative Einflußnahme im Westen. Die Dezimierung und Einschüchterung ihrer Kontaktleute in der DDR infolge massiver Verhaftungen trugen ebenso zum Niedergang der Ostbüros bei wie die Abkehr der bundesdeutschen Parteien von der Konfrontationspolitik des Kalten Krieges.

Wolfgang Buschfort: Parteien im Kalten Krieg: Die Ostbüros von SPD, CDU und FDP, Berlin 2000

Jochen Stern: Die ewige Morgenröte: Tage des Erwachens

Jochen Sterns Roman spielt in den Jahren nach dem Zweiten Weltkriegs, Schauplatz ist Frankfurt (Oder). Es geht um den Enthusiasmus junger Menschen, den der russische Geheimdienst erst instrumentalisiert und dann zerstört.

Jochen Stern: Die ewige Morgenröte: Tage des Erwachens, Burg Verlag 2017.

Stefan Creuzberger, Dierk Hoffmann (Hrsg.): „Geistige Gefahr“ und „Immunisierung der Gesellschaft“

Der Aufsatzband setzt sich mit den verschiedenen staatlichen und gesellschaftlichen Formen des Antikommunismus auseinander. Er reflektiert diesen in gesamtdeutscher Perspektive und beleuchtet somit ein bislang wenig bekanntes Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte.

Stefan Creuzberger, Dierk Hoffmann (Hrsg.): "Geistige Gefahr" und "Immunisierung der Gesellschaft". Antikommunismus und politische Kultur in der frühen Bundesrepublik, München 2014.
 

Karl Wilhelm Fricke: Akten-Einsicht. Rekonstruktion einer politischen Verfolgung

Karl Wilhelm Fricke erlebte er als 16-Jähriger, wie die sowjetische Geheimpolizei im Juni 1946 seinen Vater verhaftete; er verstarb 1952 im Zuchthaus Waldheim. Als Junglehrer wurde er 1949 im Unterricht verhaftet. Er konnte aus dem Polizeigewahrsam entkommen und floh in den Westen. In Wilhelmshaven und West-Berlin studierte er Politische Wissenschaften und arbeitete als freier Journalist. In seinen Beiträgen für Presse und Rundfunk über die politische Verfolgung in der DDR verarbeitete er auch Informationen der KgU und des UfJ. Die Stasi entführte Karl Wilhelm Fricke im April 1955 nach Ost-Berlin. Er wurde wegen "Boykotthetze" zu vier Jahren Zuchthaus verurteilt.

Karl Wilhelm Fricke: Akten-Einsicht. Rekonstruktion einer politischen Verfolgung. 4. Auflage, Berlin 1997.

Enrico Heitzer: Die Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit (KgU)

Die KgU entfaltete nicht nur humanitäre Aktivitäten, verbreitete Flugblätter oder war nachrichtendienstlich tätig, sondern beförderte und praktizierte zeitweise auch Gewalt als Widerstandsmittel gegen die Staatsführung. Enrico Heitzer untersucht die Entstehung, den organisatorischen Aufbau und die Handlungsfelder dieser privat geführten, aber politisch höchst wirkungsvollen Organisation.

Enrico Heitzer: Die Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit (KgU): Widerstand und Spionage im Kalten Krieg 1948-1959 (Zeithistorische Studien, Band 53), Köln 2014.

Enrico Heitzer: „Affäre Walter": Die vergessene Verhaftungswelle

Am 8. September 1951 wurde "Fred Walter" in Ost-Berlin von der sowjetischen Geheimpolizei festgenommen. "Walter" war Mitarbeiter der KgU gewesen und seit Frühjahr 1951 Mitarbeiter des amerikanischen Geheimdiensts. Nur Stunden nach seiner Festnahme begann die in ihren Folgen wohl fatalste und todesopferreichste Verhaftungswelle nach Gründung der DDR und im Geheimdienstkrieg der 1950er Jahre, die nach ihrem mutmaßlichen Verursacher "Affäre Walter" benannt wurde. Innerhalb weniger Wochen wurden etwa 200 Personen festgenommen.

Enrico Heitzer: "Affäre Walter": Die vergessene Verhaftungswelle, Berlin 2008.

Enrico Heitzer: "Einige greifen der Geschichte in die Speichen"

Enrico Heitzer legt eine Fallstudie zur Geschichte des jugendlichen Widerstandes im thüringischen Altenburg und seinen Folgen vor. Die Widerstandsgruppe störte mit einem eigenen Radiosender die Übertragung der Rede Wilhelm Piecks zu Ehren Stalins im Dezember 1949. Der Sprecher prangerte das DDR-Regime an, verlangte die Entlassung von politischen Häftlingen und freie Wahlen. Drei Monate später wurde die Gruppe von der Staatssicherheit und von der sowjetischen Geheimpolizei zerschlagen. Sowjetische Militärgerichte führten den Prozess gegen ein Dutzend Angeklagte. Vier junge Männer wurden zum Tod verurteilt und hingerichtet.

Enrico Heitzer: "Einige greifen der Geschichte in die Speichen": jugendlicher Widerstand in Altenburg/Thüringen 1948 bis 1950, Berlin 2007.

Jan Korte: Instrument Antikommunismus: Der Sonderfall Bundesrepublik

Susanne Muhle: Auftrag: Menschenraub

Auf offener Straße brutal überfallen, in vertrauter Umgebung betäubt und entführt oder durch perfide Täuschungen auf DDR-Gebiet gelockt und rechtswidrig festgehalten. Etwa 400 Menschen teilen ein Schicksal: Sie wurden in den 1950er und 1960er Jahren aus der Bundesrepublik und vor allem aus West-Berlin in die DDR verschleppt und dort inhaftiert. Viele kehrten erst nach Wochen, Monaten oder gar Jahren aus der DDR-Haft zurück. Manche verschwanden für immer. Verantwortlich für die Entführungsaktionen war in erster Linie das Ministerium für Staatssicherheit (MfS), das anfangs unter Anleitung des sowjetischen Geheimdienstes agierte.

Susanne Muhle: Auftrag: Menschenraub: Entführungen von Westberlinern und Bundesbürgern durch das Ministerium für Staatssicherheit der DDR, Göttingen 2015.

Patrick von zur Mühlen: Der „Eisenberger Kreis"

Im Herbst 1953 bildet sich im thüringischen Eisenberg eine jugendliche Widerstandsgruppe, die sich 1956 auf die Universität Jena ausdehnte und fast viereinhalb Jahre gegen die SED-Herrschaft opponierte. Nach einer Denunziation wurde sie im Februar 1958 zerschlagen, ihre Angehörigen zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Die Studie ist ein beklemmendes Panorama vom Alltag der deutschen Teilung.

Patrick von zur Mühlen: Der "Eisenberger Kreis": Jugendwiderstand und Verfolgung in der DDR 1953-1958, Bonn 1995.

Erschossen in Moskau...

Annähernd 1.000 Deutsche wurden zwischen 1950 und 1953 von östlichen Geheimdiensten verhaftet, von sowjetischen Militärtribunalen in der DDR wegen angeblicher Spionage und antisowjetischer Agitation zum Tode verurteilt und in Moskau hingerichtet. Die Toten wurden im Krematorium des Moskauer Friedhofs Donskoje verbrannt und in einem Massengrab verscharrt. Über Jahrzehnte hatten Moskau und Ost-Berlin alles daran gesetzt, die Spuren der Opfer zu verwischen. In einem gemeinsamen Forschungsprojekt haben die russische Menschenrechtsorganisation "Memorial" International Moskau, Facts & Files - Historisches Forschungsinstitut Berlin und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Akten über die Verurteilungen, Hinrichtungen und die verzweifelte Suche der Angehörigen aufzufinden. Das Leben und der gewaltsame Tod dieser Frauen und Männer werden in dem vorliegenden Band erstmals dokumentiert.

Arsenij Roginskij, Jörg Rudolph, Frank Drauschke und Anna Kaminsky (Hg.): Erschossen in Moskau... Die deutschen Opfer des Stalinismus auf dem Moskauer Friedhof Donskoje 1950-1953, 3. vollständig überarbeitete Auflage, Berlin 2008, ISBN 978-3-938690-14-7

Jochen Stern: „Und der Westen schweigt.“

Jochen Stern wurde 1947 wegen angeblicher Zugehörigkeit zu einer Spionageorganisation und vermeintlicher "antisowjetischer Propaganda" vom sowjetischen Geheimdienst verhaftet. Er wurde zu 25 Jahren Zwangsarbeit in der Justizvollzugsanstalt Bautzen verurteilt, kam jedoch 1954 durch eine Amnestie frei und wurde in die Bundesrepublik entlassen.

Jochen Stern: "Und der Westen schweigt." Erlebnisse, Berichte, Dokumente über Mitteldeutschland 1945-1975. OEZ Berlin-Verlag 2014.

Anja Spiegel: Die Stasi kam im Morgengrauen

Anja Spiegel: Die Stasi kam im Morgengrauen: jugendlicher Widerstand in Werder (Havel) 1950 bis 1953, 2002.

Gerd Utech: Prägende Jahre in Potsdam und Sibirien 1945-1955

Gerd Utech bekam 1951 Kontakt zu einer Widerstandsgruppe aus Werder/Havel, die bereits von der Stasi unterwandert war. Dies führte zu seiner Verhaftung im und zur Verurteilung durch ein Sowjetisches Militärtribunal. In seiner Aufzeichnung berichtet er von den Jahren in Potsdam und der Haft in Sibirien 1945-1955.

Gerd Utech: Prägende Jahre in Potsdam und Sibirien 1945-1955: Ein Zeitzeugenbericht. Schriftenreihe des LStU-Berlin, Band 17.

Gerhard Wettig: Stalins DDR. Entstehung und Entwicklung der kommunistischen Herrschaft 1945-1953

Nach dem von Deutschland verursachten Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion standen sowjetische Truppen in Deutschland. Was sollte mit dem sowjetisch besetzten Teil Deutschlands geschehen? Laut Stalins Absichten sollten sich die eroberten Länder nicht nach Maßgabe der UdSSR "auf den Weg der Errichtung der Diktatur des Proletariats begeben". Es gehe stattdessen um den Aufbau eines "neuen Typs der Demokratie", die sich "vollkommen" von der Demokratie im Westen unterscheiden sollte. Anders als dort sollte das materielle Fundament der staatlichen Ordnung fundamental durch die Ausschaltung der Kapitalisten und Grundherren verändert werden. Dadurch lasse sich "eine durchaus hinreichende Basis" schaffen, "um sich ohne Diktatur des Proletariats auf dem Weg der weiteren Entwicklung zum Sozialismus zu bewegen.

Gerhard Wettig: Stalins DDR. Entstehung und Entwicklung der kommunistischen Herrschaft 1945-1953. Landeszentrale für politische Bildung Thüringen und Bundesstiftung Aufarbeitung, 2012, ISBN 978-3-943588-00-2

Opposition, Widerstand und Verfolgung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 1945-1961

Sybille Gerstengarbe und Horst Hennig haben in mehrjähriger Forschungsarbeit für die Jahre 1945 bis 1961 ermittelt, das an der Universität Halle weit über 150 Universitätsangehörige verhaftet wurden. Während sich in den ersten Nachkriegsjahren nicht selten Rektor und Senat für verfolgte Wissenschaftler und Studenten einsetzten, obsiegte später oft Opportunismus. Die überlieferten Akten belegen, wie engmaschig der Unterdrückungsapparat fungierte. Zum anderen kann aber ebenso die Erkenntnis gewonnen werden, dass das Streben nach geistiger und politischer Freiheit zu keiner Zeit vollkommen abgestorben war.

Sybille Gerstengarbe und Horst Hennig: Opposition, Widerstand und Verfolgung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 1945-1961: Eine Dokumentation, Leipzig 2009

Prof. Dr. Iris Bork-Goldfield: "Wir wollten was tun"

Am 15. Januar 1952 verurteilte das Sowjetische Militärtribunal Brandenburg Mitglieder einer Widerstandsgruppe aus Werder zu Tode, die sich gegen die kommunistische Diktatur wehrten und mit westlichen Geheimdiensten zusammenarbeiteten. Werner Bork und Herbert Herrmann waren die Gründer dieser Gruppe. Sie verteilten eigene Flugblätter und später Material der Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit (KgU). Im Herbst 1951 begann das MfS mit einer beispiellosen Verhaftungsaktion gegen Angehörige und Freunde der Gruppenmitglieder. Prof. Dr. Iris Bork-Goldfield hat die Geschichte der Widerstandsgruppe ihres Vaters aufgearbeitet.

Dr. Iris Bork-Goldfield: "Wir wollten was tun". Widerstand von Jugendlichen in Werder an der Havel 1949-1953, Schriftenreihe der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur 7

Finanzierung von Zeitzeugengesprächen

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro des Bundes bietet Finanzierungsmöglichkeiten für Veranstaltungen mit Zeitzeugen. Die Mitarbeiter sind zu erreichen unter Tel. 030 / 98 60 82 414/447 oder Email: info(at)ddr-zeitzeuge.de.

Informationsblatt Finanzierung

Tipps für das Gespräch für Zeitzeugen und für Lehrende

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro ist eine gemeinsame Servicestelle der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, der Bundesstiftung Aufarbeitung und der Stiftung Berliner Mauer. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Ein Leitfaden für Lehrkräfte

Der Leitfaden liefert Lehrkräften und Bildungsmultiplikatoren praktische Hinweise zur Organisation und Durchführung, zur Moderation sowie zur Vor- und Nachbereitung von Zeitzeugengesprächen. Er informiert über Gepräche am historischen Ort und bietet weiterführende Literatur.

Sie können den Leitfaden hier kostenfrei bestellen oder als PDF herunterladen.

Contemporary Witnesses of Divided Germany

The brochure provides information on the portal www.zeitzeugenbuero.de, presents the educational offers of the Federal Foundation for the Study of Communist Dictatorship in East Germany as well as memorial sites and museums in Berlin and Brandenburg with English-language offers. 

You can download and order the broschure for free in our publication shop.

DDR-Geschichte vermitteln

Diese Website sammelt Materialien und Medien, Handreichungen und Praxisreflexionen zur historisch-politischen Bildung über das Thema „DDR-Geschichte“. Verflechtungen mit der westdeutschen Geschichte und europäischen Kontexten sind berücksichtigt. Ein Schwerpunkt liegt hier auf kostenlos verfügbaren Online-Ressourcen. Ein Projekt des Bildungswerks der Humanistischen Union NRW

Zeitzeugenerinnerungen und -interviews

Im Archiv der Bundesstiftung Aufarbeitung finden sich zahlreiche Zeitzeugen- erinnerungen, die als lebensgeschichtliche Interviews vor allem Auskunft über das Wirken in Opposition und Widerstand, aber auch über Haftzeiten und Lageralltag geben.

Eine Übersicht über weitere Archiv- und Erinnerungsorte, die Zeitzeugeninterviews aufbewahren, finden Sie hier [mehr]

Zeitzeugengespräche führen

Bleib nicht stumm ...

Leitfaden für Zeitzeugengespräche

Der Leitfaden für Zeitzeugengespräche, veröffentlicht vom Grenzlandmuseum Eichsfeld, gibt anschauliche Tipps und Anleitungen zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Interviews mit Zeitzeugen.

Die Broschüre ist für Schüler didaktisch aufbereitet und bietet auch für Lehrer und andere Akteure der historisch-politischen Bildungsarbeit zahlreiche methodische Anregungen und Informationen.

>>Hier<< gibt es den Leitfaden (PDF zum Download)

Gefördert wurde der Leitfaden mit den Mitteln der Bundesstiftung Aufarbeitung.