Geschichte erfahren - Erinnerungsorte

Planen Sie eine Exkursion? Hier finden Sie mehr als 80 Angebote, die sich für Schülerexkursionen eignen - darunter Erinnerungsstätten, Dokumentationszentren, Museen und Grenzorte. In vielen Einrichtungen am historischen Ort können Sie moderierte Zeitzeugengespräche erleben oder Seminare aus dem Bereich der historisch-politischen Bildungsarbeit wahrnehmen.

Literaturhinweis: Orte des Erinnerns

Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR. Herausgegeben von Anna Kaminsky im Auftrag der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Bestellmöglichkeit über Bundesstiftung Aufarbeitung.

Mehr als 900 Denkmäler, Gedenkzeichen, Museen und Gedenkstätten erinnern in der gesamten Bundesrepublik an die kommunistische Diktatur in der SBZ und der DDR. Sie sind Ausdruck der vielfältigen Erinnerung an das geschehene Unrecht, an Verfolgung und Repression, an die deutsche Teilung und ihre Folgen.

Finanzierung von Gedenkstättenbesuchen

Zur Finanzierung von Besuchen von Gedenkstätten für die Opfer der SED-Diktatur gibt es spezielle Antragsmöglichkeiten bei öffentlichen Einrichtungen und Stiftungen. Oft werden Fahrten zu Gedenkorten nur im Kontext größerer Projekte gefördert, viele Förderangebote sind zudem im Bereich der Jugendbildung angesiedelt.

Hier gelangen Sie zur Übersicht der Bundeszentrale für politische Bildung über die Fördermöglichkeiten in den verschiedenen Bundesländern.

Zeitzeugeninterview-Verzeichnis

Diese Übersicht verzeichnet Archiv- und Erinnerungsorte, die Zeitzeugeninterviews aufbewahren. Sie soll die Verfügbarkeit von Zeitzeugeninterviews für Historiker, Journalisten, Vereine, Schulen sowie sonstige interessierte Personen verbessern und damit auch eine verstärkte Nachfrage anregen.

Finanzierung von Zeitzeugengesprächen

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro des Bundes bietet Finanzierungsmöglichkeiten für Veranstaltungen mit Zeitzeugen. Die Mitarbeiter sind zu erreichen unter Tel. 030 / 98 60 82 414/447 oder Email: info@ddr-zeitzeuge.de.

Informationsblatt Finanzierung

Tipps für das Gespräch für Zeitzeugen und für Lehrende

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro ist eine gemeinsame Servicestelle der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, der Bundesstiftung Aufarbeitung und der Stiftung Berliner Mauer. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Ein Leitfaden für Lehrkräfte

Der Leitfaden liefert Lehrkräften und Bildungsmultiplikatoren praktische Hinweise zur Organisation und Durchführung, zur Moderation sowie zur Vor- und Nachbereitung von Zeitzeugengesprächen. Er informiert über Gepräche am historischen Ort und bietet weiterführende Literatur.

Sie können den Leitfaden hier kostenfrei bestellen oder als PDF herunterladen.

DDR-Geschichte vermitteln


Diese Website sammelt Materialien und Medien, Handreichungen und Praxisreflexionen zur historisch-politischen Bildung über das Thema „DDR-Geschichte“. Verflechtungen mit der westdeutschen Geschichte und europäischen Kontexten sind berücksichtigt. Ein Schwerpunkt liegt hier auf kostenlos verfügbaren Online-Ressourcen. Ein Projekt des Bildungswerks der Humanistischen Union NRW

Zeitzeugenerinnerungen und -interviews

Im Archiv der Bundesstiftung Aufarbeitung finden sich zahlreiche Zeitzeugen- erinnerungen, die als lebensgeschichtliche Interviews vor allem Auskunft über das Wirken in Opposition und Widerstand, aber auch über Haftzeiten und Lageralltag geben.

Eine Übersicht über weitere Archiv- und Erinnerungsorte, die Zeitzeugeninterviews aufbewahren, finden Sie hier [mehr]

Zeitzeugengespräche führen

Bleib nicht stumm ...

Leitfaden für Zeitzeugengespräche

Der Leitfaden für Zeitzeugengespräche, veröffentlicht vom Grenzlandmuseum Eichsfeld, gibt anschauliche Tipps und Anleitungen zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Interviews mit Zeitzeugen.

Die Broschüre ist für Schüler didaktisch aufbereitet und bietet auch für Lehrer und andere Akteure der historisch-politischen Bildungsarbeit zahlreiche methodische Anregungen und Informationen.

 >>Hier<< gibt es den Leitfaden (PDF zum Download)

Gefördert wurde der Leitfaden mit den Mitteln der Bundesstiftung Aufarbeitung.

Kalender

Samstag, 27 Mai 2017 - Heute vor 65 Jahren

27.5.1952 Beginn des IV. Parlament der FDJ in Leipzig mit Anerkennung der führenden Rolle der SED, Bekenntnis zu Lehren von Marx, Engels, Lenin, Stalin, Übernahme des Prinzips des „Demokratischen Zentralismus“