Bild:  Gudrun Droese

Gudrun Droese, Sachsen (Plauen)

"Der 40. Jahrestag der DDR wird zur Geburtsstunde der Demokratie."

Thema: Bürgerrechtsbewegung

Biografisches

1934 in Kamenz geboren
1940-1948 Volksschule in Schwarzheide
1948-1952 kaufmännische Lehre
1952-1988 Verkaufsleiterin bei HO-Lebensmittel
1989 Mitglied und Schriftführerin im Neuen Forum Plauen
1988-2008 Hotelrezeptionistin in Plauen

Kurzbeschreibung

Gudrun Droese beteiligte sich ab 1989 regelmäßig an Friedensgebeten und Demonstrationen der Bürgerrechtsbewegung in Plauen. Am Tag der Gründung des Neuen Forums nahm sie an der Friedensandacht in der Markuskirche teil. Dort luden die Gründungsmitglieder der Bewegung zum ersten Arbeitstreffen ein. In der ersten Versammlung wurde sie zur Schriftführerin gewählt und erhielt den Auftrag, das offizielle Konto zu eröffnen. Bis zum Zusammenschluss des Neuen Forums mit der Partei Bündnis90/Die Grünen blieb sie Mitglied der Gruppe. Außerdem war sie von Beginn an Teilnehmerin der samstäglichen Friedensdemonstration in Plauen, die zum ersten Mal im Oktober 1989 stattfanden. Im vereinigten Deutschland arbeitete sie fünf Jahre als Schöffe am Stadtgericht. Ihr Erlebnisbericht von den Ereignissen der Friedlichen Revolution ist unter anderem im Buch „Mein Herbst ´89“ erschienen.

Weiterführende Literatur
Apelt, H. Andreas (Hg.): Mein Herbst ´89. Zeitzeugen berichten. Metropol Verlag: Berlin, 2010.

Finanzierung von Zeitzeugengesprächen

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro des Bundes bietet Finanzierungsmöglichkeiten für Veranstaltungen mit Zeitzeugen. Die Mitarbeiter sind zu erreichen unter Tel. 030 / 98 60 82 414/447 oder Email: info@ddr-zeitzeuge.de.

Informationsblatt Finanzierung

Tipps für das Gespräch für Zeitzeugen und für Lehrende

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro ist eine gemeinsame Servicestelle der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, der Bundesstiftung Aufarbeitung und der Stiftung Berliner Mauer. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Ein Leitfaden für Lehrkräfte

Der Leitfaden liefert Lehrkräften und Bildungsmultiplikatoren praktische Hinweise zur Organisation und Durchführung, zur Moderation sowie zur Vor- und Nachbereitung von Zeitzeugengesprächen. Er informiert über Gepräche am historischen Ort und bietet weiterführende Literatur.

Sie können den Leitfaden hier kostenfrei bestellen oder als PDF herunterladen.

Contemporary Witnesses of Divided Germany

The brochure provides information on the portal www.zeitzeugenbuero.de, presents the educational offers of the Federal Foundation for the Study of Communist Dictatorship in East Germany as well as memorial sites and museums in Berlin and Brandenburg with English-language offers. 

You can download and order the broschure for free in our publication shop.

DDR-Geschichte vermitteln


Diese Website sammelt Materialien und Medien, Handreichungen und Praxisreflexionen zur historisch-politischen Bildung über das Thema „DDR-Geschichte“. Verflechtungen mit der westdeutschen Geschichte und europäischen Kontexten sind berücksichtigt. Ein Schwerpunkt liegt hier auf kostenlos verfügbaren Online-Ressourcen. Ein Projekt des Bildungswerks der Humanistischen Union NRW

Zeitzeugenerinnerungen und -interviews

Im Archiv der Bundesstiftung Aufarbeitung finden sich zahlreiche Zeitzeugen- erinnerungen, die als lebensgeschichtliche Interviews vor allem Auskunft über das Wirken in Opposition und Widerstand, aber auch über Haftzeiten und Lageralltag geben.

Eine Übersicht über weitere Archiv- und Erinnerungsorte, die Zeitzeugeninterviews aufbewahren, finden Sie hier [mehr]

Zeitzeugengespräche führen

Bleib nicht stumm ...

Leitfaden für Zeitzeugengespräche

Der Leitfaden für Zeitzeugengespräche, veröffentlicht vom Grenzlandmuseum Eichsfeld, gibt anschauliche Tipps und Anleitungen zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Interviews mit Zeitzeugen.

Die Broschüre ist für Schüler didaktisch aufbereitet und bietet auch für Lehrer und andere Akteure der historisch-politischen Bildungsarbeit zahlreiche methodische Anregungen und Informationen.

 >>Hier<< gibt es den Leitfaden (PDF zum Download)

Gefördert wurde der Leitfaden mit den Mitteln der Bundesstiftung Aufarbeitung.

Kalender

Dienstag, 12 Dezember 2017 - Heute vor 34 Jahren

12.12.1983 Mitglieder der Initiative „Frauen für den Frieden“, darunter Bärbel Bohley und Ulrike Poppe, wegen "Landesverrats" verhaftet. Nach internationalen Protesten werden sie am 24. Januar 1984 freigelassen.