Bild: Dr. Gerd-Heinrich Kemper

Dr. Gerd-Heinrich Kemper, Berlin (Berlin)

"Schutz des Bürgers vor Eingriffen der Verwaltung in seine Grundrechte!"

Thema: Deutsche Einheit

Biografisches

1938 geboren
1967 Regierungsassessor beim Bundesinnenministerium
1973 Senatsrat beim Berliner Justizsenator ernannt
1976-1981 war er als Referatsleiter in der Berliner
Senatsverwaltung für Justiz tätig
1981 Richter am Bundesverwaltungsgericht
1996 Ernennung zum Präsidenten des Oberverwaltungsgerichts Sachsen-Anhalts
2004 in den Ruhestand versetzt
2000 Wahl zum Präsidenten des Landesverfassungsgerichts Sachsen-Anhalt
2007 in den Ruhestand versetzt

Kurzbeschreibung

Den juristischen und gesellschaftlichen Wandel der ehemaligen DDR zu einem Rechtsstaat erlebte Gerd-Hinrich Kemper in seiner elfjährigen Tätigkeit in Ostdeutschland unmittelbar mit. Er war seit 1996 Präsident des Oberverwaltungsgerichts und ab 2000 auch der Präsident des Landesverfassungsgerichts in Sachsen-Anhalt. Damit war er unter anderem für die Einberufung der Richter sowie den Aufbau des Rechtswesens verantwortlich. Der promovierte Jurist war bis 1972 Regierungsdirektor beim Bundesinnenministerium und anschließend bis 1981 Senatsrat beim Berliner Justizsenator. Zwischen 1981 und 1996 war er als Richter am Bundesverwaltungsgericht tätig, bevor er nach Sachsen-Anhalt wechselte. Als Ruheständler ist er regelmäßig Referent zu Fragen der Transformation der ehemaligen sozialistischen Staaten in Europa.

Finanzierung von Zeitzeugengesprächen

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro des Bundes bietet Finanzierungsmöglichkeiten für Veranstaltungen mit Zeitzeugen. Die Mitarbeiter sind zu erreichen unter Tel. 030 / 98 60 82 414/447 oder Email: info@ddr-zeitzeuge.de.

Informationsblatt Finanzierung

Tipps für das Gespräch für Zeitzeugen und für Lehrende

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro ist eine gemeinsame Servicestelle der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, der Bundesstiftung Aufarbeitung und der Stiftung Berliner Mauer. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Ein Leitfaden für Lehrkräfte

Der Leitfaden liefert Lehrkräften und Bildungsmultiplikatoren praktische Hinweise zur Organisation und Durchführung, zur Moderation sowie zur Vor- und Nachbereitung von Zeitzeugengesprächen. Er informiert über Gepräche am historischen Ort und bietet weiterführende Literatur.

Sie können den Leitfaden hier kostenfrei bestellen oder als PDF herunterladen.

Contemporary Witnesses of Divided Germany

The brochure provides information on the portal www.zeitzeugenbuero.de, presents the educational offers of the Federal Foundation for the Study of Communist Dictatorship in East Germany as well as memorial sites and museums in Berlin and Brandenburg with English-language offers. 

You can download and order the broschure for free in our publication shop.

DDR-Geschichte vermitteln


Diese Website sammelt Materialien und Medien, Handreichungen und Praxisreflexionen zur historisch-politischen Bildung über das Thema „DDR-Geschichte“. Verflechtungen mit der westdeutschen Geschichte und europäischen Kontexten sind berücksichtigt. Ein Schwerpunkt liegt hier auf kostenlos verfügbaren Online-Ressourcen. Ein Projekt des Bildungswerks der Humanistischen Union NRW

Zeitzeugenerinnerungen und -interviews

Im Archiv der Bundesstiftung Aufarbeitung finden sich zahlreiche Zeitzeugen- erinnerungen, die als lebensgeschichtliche Interviews vor allem Auskunft über das Wirken in Opposition und Widerstand, aber auch über Haftzeiten und Lageralltag geben.

Eine Übersicht über weitere Archiv- und Erinnerungsorte, die Zeitzeugeninterviews aufbewahren, finden Sie hier [mehr]

Zeitzeugengespräche führen

Bleib nicht stumm ...

Leitfaden für Zeitzeugengespräche

Der Leitfaden für Zeitzeugengespräche, veröffentlicht vom Grenzlandmuseum Eichsfeld, gibt anschauliche Tipps und Anleitungen zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Interviews mit Zeitzeugen.

Die Broschüre ist für Schüler didaktisch aufbereitet und bietet auch für Lehrer und andere Akteure der historisch-politischen Bildungsarbeit zahlreiche methodische Anregungen und Informationen.

 >>Hier<< gibt es den Leitfaden (PDF zum Download)

Gefördert wurde der Leitfaden mit den Mitteln der Bundesstiftung Aufarbeitung.

Kalender

Dienstag, 12 Dezember 2017 - Heute vor 34 Jahren

12.12.1983 Mitglieder der Initiative „Frauen für den Frieden“, darunter Bärbel Bohley und Ulrike Poppe, wegen "Landesverrats" verhaftet. Nach internationalen Protesten werden sie am 24. Januar 1984 freigelassen.