Bild:  Jürgen Waschek

Jürgen Waschek, Niedersachsen (Oldenburg)

"Wer die SED-Diktatur verharmlost, denkt nicht an das Leid ihrer Opfer!"

Thema: Deutsche Einheit, Mauerfall 9. November 1989, Grenzerfahrungen

Biografisches

25.02.1945 geboren in Bayreuth
1965 Abitur, Altes Gymnasium Oldenburg
1965-1967 Bundeswehr, Leutnant der Reserve
1968-1990 Ausbildung und Berufstätigkeit als Groß- und Außenhandelskaufmann
1990-1996 Freier Dozent in Sachsen-Anhalt mit den Schwerpunkten: Betreuung von Langzeitarbeitslosen, Ausbildung für Ausbilder, Existenzgründer, Management/Recht für ambulante Pflegedienste, Pflegedienstleitung, Heimleitung
1997 Wiederaufbau einer verfallenen Landfinca auf Mallorca
Heute lebt und schreibt Jürgen Waschek in Oldenburg und schreibt sein zweites Buch "Hallenser, Halloren und Hallunken".

Veröffentlichung

Jürgen Waschek: Dessauer Knallerbsen. Begegnungen im Wandel, Vechta 2013.

Kurzbeschreibung

Jürgen Waschek erlebte die Zeit des Umbruchs und des Neuanfangs in Sachsen-Anhalt hautnah mit. Der heute 71-Jährige ging im Herbst 1990 zunächst nach Dessau, später nach Aken an der Elbe und Halle an der Saale. Als Westdeutscher begleitete er im Auftrag verschiedener Bildungsträger den Übergang für die Menschen in den neuen Bundesländern. Seine Aufgabe war es, den „Werktätigen“ in Volkseigenen Betrieben die soziale Marktwirtschaft zu erklären. Er erlebte die Hoffnungen und Ängste der Menschen und lernte ihre Reaktionen auf die Vereinigung kennen: „Man musste Verständnis haben für ihre Sorgen. Meine Aufgabe war es, Leute, die lernen wollten, in ihrem Bemühen zu unterstützen.“ Gleichzeitig begegneten Jürgen Waschek Kollegen aus Westdeutschland, die in der früheren DDR Geschäfte machen wollten. In Zeitzeugengesprächen und in seinem Buch gibt Jürgen Waschek einen umfassenden und eindrücklichen Einblick in seine Begegnungen im Wandel.

Finanzierung von Zeitzeugengesprächen

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro des Bundes bietet Finanzierungsmöglichkeiten für Veranstaltungen mit Zeitzeugen. Die Mitarbeiter sind zu erreichen unter Tel. 030 / 98 60 82 414/447 oder Email: info@ddr-zeitzeuge.de.

Informationsblatt Finanzierung

Tipps für das Gespräch für Zeitzeugen und für Lehrende

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro ist eine gemeinsame Servicestelle der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, der Bundesstiftung Aufarbeitung und der Stiftung Berliner Mauer. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Ein Leitfaden für Lehrkräfte

Der Leitfaden liefert Lehrkräften und Bildungsmultiplikatoren praktische Hinweise zur Organisation und Durchführung, zur Moderation sowie zur Vor- und Nachbereitung von Zeitzeugengesprächen. Er informiert über Gepräche am historischen Ort und bietet weiterführende Literatur.

Sie können den Leitfaden hier kostenfrei bestellen oder als PDF herunterladen.

Contemporary Witnesses of Divided Germany

The brochure provides information on the portal www.zeitzeugenbuero.de, presents the educational offers of the Federal Foundation for the Study of Communist Dictatorship in East Germany as well as memorial sites and museums in Berlin and Brandenburg with English-language offers. 

You can download and order the broschure for free in our publication shop.

DDR-Geschichte vermitteln


Diese Website sammelt Materialien und Medien, Handreichungen und Praxisreflexionen zur historisch-politischen Bildung über das Thema „DDR-Geschichte“. Verflechtungen mit der westdeutschen Geschichte und europäischen Kontexten sind berücksichtigt. Ein Schwerpunkt liegt hier auf kostenlos verfügbaren Online-Ressourcen. Ein Projekt des Bildungswerks der Humanistischen Union NRW

Zeitzeugenerinnerungen und -interviews

Im Archiv der Bundesstiftung Aufarbeitung finden sich zahlreiche Zeitzeugen- erinnerungen, die als lebensgeschichtliche Interviews vor allem Auskunft über das Wirken in Opposition und Widerstand, aber auch über Haftzeiten und Lageralltag geben.

Eine Übersicht über weitere Archiv- und Erinnerungsorte, die Zeitzeugeninterviews aufbewahren, finden Sie hier [mehr]

Zeitzeugengespräche führen

Bleib nicht stumm ...

Leitfaden für Zeitzeugengespräche

Der Leitfaden für Zeitzeugengespräche, veröffentlicht vom Grenzlandmuseum Eichsfeld, gibt anschauliche Tipps und Anleitungen zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Interviews mit Zeitzeugen.

Die Broschüre ist für Schüler didaktisch aufbereitet und bietet auch für Lehrer und andere Akteure der historisch-politischen Bildungsarbeit zahlreiche methodische Anregungen und Informationen.

 >>Hier<< gibt es den Leitfaden (PDF zum Download)

Gefördert wurde der Leitfaden mit den Mitteln der Bundesstiftung Aufarbeitung.

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Dienstag, 12 Dezember 2017 - Heute vor 34 Jahren

12.12.1983 Mitglieder der Initiative „Frauen für den Frieden“, darunter Bärbel Bohley und Ulrike Poppe, wegen "Landesverrats" verhaftet. Nach internationalen Protesten werden sie am 24. Januar 1984 freigelassen.