Bild: Dr. Hinrich Lehmann-Grube

Dr. Hinrich Lehmann-Grube, Sachsen (Leipzig)

"Ein Hannoveraner als Leipziger Oberbürgermeister "

Thema: Deutsche Einheit

Biografisches

1932 in Königsberg/Ostpreußen geboren
Seit Kriegsende in Hamburg wohnend; dort Schule, Abitur (1951) und Jura-Studium
seit 1956 Mitglied der SPD
seit 1957 verheiratet mit Ursula, geborene Paproth
1958-1967 Arbeit in der Hauptgeschäftsstelle des Deutschen Städtetags in Köln
1967-1979 Beigeordneter der Stadt Köln
1979-1990 Oberstadtdirektor der Stadt Hannover
1990-1998 Oberbürgermeister der Stadt Leipzig
1999 Ehrenbürger der Stadt Leipzig

Kurzbeschreibung

Hinrich Lehmann-Grube wurde 1932 in Königsberg/Ostpreußen geboren, als drittes Kind (von vieren) des Kinderarztes Dr. Fritz Lehmann-Grube und seiner Frau Elsa. Gegen Ende des Krieges, noch 1944, floh die Familie nach Hamburg, der Heimat der Mutter Elsa. Dort Schulzeit und Studium der Jurisprudenz. Noch als Schüler verbrachte Hinrich Lehmann-Grube ein Jahr (1949-1950) in den Vereinigten Staaten von Amerika. Im Jahr 1957 heiratete er Ursula, geborene Paproth, die bis heute seine Ehefrau ist. Die Jahre 1958 bis 1967 waren Lehr- und Gesellenjahre in Kommunalverwaltung und –politik in der Hauptgeschäftsstelle des Deutschen Städtetages in Köln. Von 1967 bis 1979 war er Beigeordneter der Stadt Köln für das Dezernat Personal, Organisation, Datenverarbeitung und Kommunalverfassung. 1979 wählte ihn der Rat der Stadt Hannover zum Oberstadtdirektor. Das war er bis zum April 1990. Nach erfolgreicher Kommunalwahl im Mai 1990 wurde er im Juni 1990 zum Oberbürgermeister der Stadt Leipzig gewählt, 1994 in direkter Volkswahl wiedergewählt. Er übte das Amt bis zum Juni 1998 aus. Seitdem ist er im Unruhestand, aber mit Zeit für vier Kinder und sechs Enkel, für Freunde und andere Menschen, für Musik (auch selbstgemacht auf der Bratsche), für kleinere und größere Aufgaben da und dort.

Bericht

"Keine vorübergehende Sache" - Dr. Hinrich Lehmann-Grube erinnert sich an den März 1990 und seinen Wechsel von Hannover nach Leipzig. Kölnische Rundschau, 6.11.2014

Finanzierung von Zeitzeugengesprächen

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Tipps für das Gespräch für Zeitzeugen und für Lehrende

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Ein Leitfaden für Lehrkräfte

Der Leitfaden liefert Lehrkräften und Bildungsmultiplikatoren praktische Hinweise zur Organisation und Durchführung, zur Moderation sowie zur Vor- und Nachbereitung von Zeitzeugengesprächen. Er informiert über Gepräche am historischen Ort und bietet weiterführende Literatur.

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Zeitzeugenerinnerungen und -interviews

Im Archiv der Bundesstiftung Aufarbeitung finden sich zahlreiche Zeitzeugen- erinnerungen, die als lebensgeschichtliche Interviews vor allem Auskunft über das Wirken in Opposition und Widerstand, aber auch über Haftzeiten und Lageralltag geben.

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Leitfaden für Zeitzeugengespräche

Der Leitfaden für Zeitzeugengespräche, veröffentlicht vom Grenzlandmuseum Eichsfeld, gibt anschauliche Tipps und Anleitungen zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Interviews mit Zeitzeugen.

Die Broschüre ist für Schüler didaktisch aufbereitet und bietet auch für Lehrer und andere Akteure der historisch-politischen Bildungsarbeit zahlreiche methodische Anregungen und Informationen.

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