Bild:  Manfred Kieschke

Manfred Kieschke, Baden-Württemberg (Mötzingen)

"Die Mauer zwischen Ost und West ist zwar gefallen, jedoch noch nicht in den Köpfen vieler Menschen."

Thema: Grenzerfahrungen, Mauerbau 13. August 1961, Mauerfall 9. November 1989, Volksaufstand 17. Juni 1953

Biografisches

1938 geboren in Berlin-Reinickendorf
1954 Schulabschluss: Mittlere Reife an der 1. Oberschule des technischen Zweiges in Berlin-Reinickendorf
1954-57 Lehre als Vollkaufmann
1958-60 Lehre als Vermessungstechniker
1960-70 Tätigkeit als Vermessungstechniker bei der Deutschen Bundesbahn, Direktion Hamburg
1970-73 Studium zum Dipl.-Ing. für Vermessung an der TFH Berlin
1973-90 Tätigkeit bei der Deutschen Bundesbahn Stuttgart, zuerst im Bereich Vermessung, später in den Bereichen Sicherheit und Umweltschutz
1990-2001 Sicherheits- und Umweltschutzbeauftragter eines Eisenbahnunternehmens in Oberhausen
seit 2002 Rentner
seit 2003 Mitglied des Sozialverbandes VdK, Ortsverband Mötzingen, Tätigkeit: 2. Vorsitzender und Vertrauensmann der Schwerbeschädigten und Behinderten

Kurzbeschreibung

Manfred Kieschke wurde 1938 in Berlin-Reinickendorf geboren. Als Kind und Jugendlicher erlebte er das Kriegsende 1945 sowie die Berlin-Blockade 1948/49. Vom Westteil der Stadt aus erfuhr er als Schüler die Auswirkungen des Volksaufstands am 17. Juni 1953. Als am 13. August 1961 die Mauer gebaut wurde, plante das Ehepaar Kieschke einen Besuch bei den Schwiegereltern. Dazu kam es nicht, da der U-Bahn-Verkehr unterbrochen war. 1973 zog Manfred Kieschke aus West-Berlin weg und erlebte den 9. November 1989 nur über das Fernsehen. Seit 2002 ist Manfred Kieschke Rentner und als Zeitzeuge aktiv. 2011 organisierte er eine erfolgreiche Präsentation der Plakatausstellung "Die Mauer. Eine Grenze durch Deutschland" in Mötzingen.

Bericht

"Ausstellung erinnert an die Berliner Mauer." Schau im Mötzinger Gemeindehaus eröffnet / Initiative kam von einem Bürger", von Dorothe Trommer, in: Schwarzwälder Bote, 14. Juli 2011

Finanzierung von Zeitzeugengesprächen

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro des Bundes bietet Finanzierungsmöglichkeiten für Veranstaltungen mit Zeitzeugen. Die Mitarbeiter sind zu erreichen unter Tel. 030 / 98 60 82 414/447 oder Email: info@ddr-zeitzeuge.de.

Informationsblatt Finanzierung

Tipps für das Gespräch für Zeitzeugen und für Lehrende

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro ist eine gemeinsame Servicestelle der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, der Bundesstiftung Aufarbeitung und der Stiftung Berliner Mauer. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Ein Leitfaden für Lehrkräfte

Der Leitfaden liefert Lehrkräften und Bildungsmultiplikatoren praktische Hinweise zur Organisation und Durchführung, zur Moderation sowie zur Vor- und Nachbereitung von Zeitzeugengesprächen. Er informiert über Gepräche am historischen Ort und bietet weiterführende Literatur.

Sie können den Leitfaden hier kostenfrei bestellen oder als PDF herunterladen.

Contemporary Witnesses of Divided Germany

The brochure provides information on the portal www.zeitzeugenbuero.de, presents the educational offers of the Federal Foundation for the Study of Communist Dictatorship in East Germany as well as memorial sites and museums in Berlin and Brandenburg with English-language offers. 

You can download and order the broschure for free in our publication shop.

DDR-Geschichte vermitteln


Diese Website sammelt Materialien und Medien, Handreichungen und Praxisreflexionen zur historisch-politischen Bildung über das Thema „DDR-Geschichte“. Verflechtungen mit der westdeutschen Geschichte und europäischen Kontexten sind berücksichtigt. Ein Schwerpunkt liegt hier auf kostenlos verfügbaren Online-Ressourcen. Ein Projekt des Bildungswerks der Humanistischen Union NRW

Zeitzeugenerinnerungen und -interviews

Im Archiv der Bundesstiftung Aufarbeitung finden sich zahlreiche Zeitzeugen- erinnerungen, die als lebensgeschichtliche Interviews vor allem Auskunft über das Wirken in Opposition und Widerstand, aber auch über Haftzeiten und Lageralltag geben.

Eine Übersicht über weitere Archiv- und Erinnerungsorte, die Zeitzeugeninterviews aufbewahren, finden Sie hier [mehr]

Zeitzeugengespräche führen

Bleib nicht stumm ...

Leitfaden für Zeitzeugengespräche

Der Leitfaden für Zeitzeugengespräche, veröffentlicht vom Grenzlandmuseum Eichsfeld, gibt anschauliche Tipps und Anleitungen zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Interviews mit Zeitzeugen.

Die Broschüre ist für Schüler didaktisch aufbereitet und bietet auch für Lehrer und andere Akteure der historisch-politischen Bildungsarbeit zahlreiche methodische Anregungen und Informationen.

 >>Hier<< gibt es den Leitfaden (PDF zum Download)

Gefördert wurde der Leitfaden mit den Mitteln der Bundesstiftung Aufarbeitung.

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