Bild:  Eberhard Grashoff

Eberhard Grashoff, Baden-Württemberg (Berlin)

"Berlin, nun freue Dich! (Walter Momper, Dez. 1989)"

Thema: Medien, westdeutsche Zeitzeugen

Biografisches

11. Februar 1928
in Berlin-Charlottenburg geboren, aufgewachsen in Berlin-Britz
1934 Volksschule in Berlin-Britz
1938 bis 1947 Gymnasium in Berlin-Neukölln und Lübben/Spreewald
1947 Abitur und Studium an der Universität zu Berlin (Pädagogik, Germanistik, Geschichte)
1948-1953 Studium an der FU Berlin (Geschichte, Publizistik, Germanistik)
1949-1951 Studienaufenthalte in England, Österreich und den USA, anschließende Promotion
1951-1971 Tätig bei der Tageszeitung „Telegraf“ Berlin, als Redakteur, Chef vom Dienst und Chefredakteur 1972 Einstellung des „Telegraf“ durch den Eigentümer SPD
1973-1975 Freelancer
1976 Pressereferent beim Bundesbevollmächtigten in Berlin, Staatssekretär Dietrich Spangenberg
1980-1990 Pressesprecher der „Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der DDR“ in Berlin-Ost
1990 Leiter des Presse- und Informationsamtes der Landesregierung Brandenburg bei Ministerpräsident Manfred Stolpe
seit 1993 im Ruhestand


Eigenständige Veröffentlichungen (u.a.)


Eberhard Grashoff: Drinnen vor der Tür, Edition Ost, Berlin 2000.
Eberhard Grashoff und Rolf Muth (Hg.): Über die Arbeit der Korrespondenten aus der Bundesrepublik in der DDR zwischen 1972 und 1990, Das neue Berlin, Berlin 2000.

Kurzbeschreibung

Neben meiner beruflichen Tätigkeit, die sich hauptsächlich im journalistischen sowie politisch/öffentlichen Bereich abspielte, habe ich mich nach 1945, soweit es Studium und Beruf zuließen, im Bildungswesen und in der Jugendarbeit engagiert und dabei naturgemäß viele unterschiedliche Erfahrungen mit der Spaltung Berlins und Deutschlands gemacht. Unter anderem habe ich nach 1945 den Demokratischen Jugendverband (DJV), mit alliierter Zulassung in allen vier Sektoren Berlins mit aus der Taufe gehoben, als Gegengründung zur FDJ. Die intensiven Kontakte mit den in Berlin politisch Verantwortlichen brachten es mit sich, dass ich Einblicke in die Verhandlungen mit der DDR bekam. Nach dem Passierscheinabkommen 1972 konnte ich an Ort und Stelle sein. Zwischen 1972 und 1980 bereiste ich intensiv die DDR. Ich sah alte Freunde wieder und schloss neue Freundschaften. In der Tätigkeit für die „Ständige Vertretung“ ergaben sich unzählige dienstliche und private Anlässe und Gelegenheiten die DDR noch besser kennen zu lernen. Meine Wohnung hatte ich in Berlin (Ost). Häufige dienstliche und außerdienstliche Zusammentreffen mit Offiziellen in der DDR ließen mich auch einen Blick hinter die Kulissen werfen.

Finanzierung von Zeitzeugengesprächen

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro des Bundes bietet Finanzierungsmöglichkeiten für Veranstaltungen mit Zeitzeugen. Die Mitarbeiter sind zu erreichen unter Tel. 030 / 98 60 82 414/447 oder Email: info(at)ddr-zeitzeuge.de.

Informationsblatt Finanzierung

Tipps für das Gespräch für Zeitzeugen und für Lehrende

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro ist eine gemeinsame Servicestelle der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, der Bundesstiftung Aufarbeitung und der Stiftung Berliner Mauer. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Ein Leitfaden für Lehrkräfte

Der Leitfaden liefert Lehrkräften und Bildungsmultiplikatoren praktische Hinweise zur Organisation und Durchführung, zur Moderation sowie zur Vor- und Nachbereitung von Zeitzeugengesprächen. Er informiert über Gepräche am historischen Ort und bietet weiterführende Literatur.

Sie können den Leitfaden hier kostenfrei bestellen oder als PDF herunterladen.

Contemporary Witnesses of Divided Germany

The brochure provides information on the portal www.zeitzeugenbuero.de, presents the educational offers of the Federal Foundation for the Study of Communist Dictatorship in East Germany as well as memorial sites and museums in Berlin and Brandenburg with English-language offers. 

You can download and order the broschure for free in our publication shop.

DDR-Geschichte vermitteln

Diese Website sammelt Materialien und Medien, Handreichungen und Praxisreflexionen zur historisch-politischen Bildung über das Thema „DDR-Geschichte“. Verflechtungen mit der westdeutschen Geschichte und europäischen Kontexten sind berücksichtigt. Ein Schwerpunkt liegt hier auf kostenlos verfügbaren Online-Ressourcen. Ein Projekt des Bildungswerks der Humanistischen Union NRW

Zeitzeugenerinnerungen und -interviews

Im Archiv der Bundesstiftung Aufarbeitung finden sich zahlreiche Zeitzeugen- erinnerungen, die als lebensgeschichtliche Interviews vor allem Auskunft über das Wirken in Opposition und Widerstand, aber auch über Haftzeiten und Lageralltag geben.

Eine Übersicht über weitere Archiv- und Erinnerungsorte, die Zeitzeugeninterviews aufbewahren, finden Sie hier [mehr]

Zeitzeugengespräche führen

Bleib nicht stumm ...

Leitfaden für Zeitzeugengespräche

Der Leitfaden für Zeitzeugengespräche, veröffentlicht vom Grenzlandmuseum Eichsfeld, gibt anschauliche Tipps und Anleitungen zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Interviews mit Zeitzeugen.

Die Broschüre ist für Schüler didaktisch aufbereitet und bietet auch für Lehrer und andere Akteure der historisch-politischen Bildungsarbeit zahlreiche methodische Anregungen und Informationen.

>>Hier<< gibt es den Leitfaden (PDF zum Download)

Gefördert wurde der Leitfaden mit den Mitteln der Bundesstiftung Aufarbeitung.