Bild:  Holger Friedrich

Holger Friedrich, Baden-Württemberg (Sinsheim)

"Den Strom der Freiheit können sie nicht ewig stauen!"

Thema: Kunst, Kultur und Literatur, Grenzerfahrungen, Deutsche Einheit, historische Aufarbeitung

Biografisches

1954 in Salzwedel geboren, verheiratet, zwei Kinder
Studium der Kultur- und Theaterwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin
bis 1989 Assistent an der Pädagogischen Hochschule Köthen
1989 Flucht in die Bundesrepublik
seit 1990 Leiter des Stadt- und Freiheitsmuseums und des Stadtarchivs in Sinsheim

Theaterautor 

Eigenständige Veröffentlichungen (u.a.)
Friedrich, Holger: Für Freiheit, Recht und Einigkeit. Sinsheim zur Zeit der badischen Revolution 1848/49. Stadtarchiv Sinsheim, 1998.

Kurzbeschreibung

Kurz vor dem 40. Jahrestag der DDR 1989 floh der damalige Doktorand und Assistent an einer Pädagogischen Hochschule mit seiner Familie über Ungarn in den Westen. In Baden-Württemberg widmet sich der Kulturwissenschaftler seit 20 Jahren mit Leidenschaft der praktischen Vermittlung von Geschichte. Sein Stadt- und Freiheitsmuseum wurde vom Regierungspräsidium ausgezeichnet. In seiner Freizeit schreibt er Theaterstücke zu historischen Themen und inszeniert sie selbst. Den größten Erfolg hatte er mit dem Stück „Der Traum von der Freiheit – 1848/49“, welches auch in den USA sehr erfolgreich aufgeführt wurde. In diesem Jahr erarbeitet er eine Ausstellung und inszeniert eine Revue zum Thema: „20 Jahre Mauerfall“.

Finanzierung von Zeitzeugengesprächen

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro des Bundes bietet Finanzierungsmöglichkeiten für Veranstaltungen mit Zeitzeugen. Die Mitarbeiter sind zu erreichen unter Tel. 030 / 98 60 82 414/447 oder Email: info@ddr-zeitzeuge.de.

Informationsblatt Finanzierung

Tipps für das Gespräch für Zeitzeugen und für Lehrende

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro ist eine gemeinsame Servicestelle der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, der Bundesstiftung Aufarbeitung und der Stiftung Berliner Mauer. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Ein Leitfaden für Lehrkräfte

Der Leitfaden liefert Lehrkräften und Bildungsmultiplikatoren praktische Hinweise zur Organisation und Durchführung, zur Moderation sowie zur Vor- und Nachbereitung von Zeitzeugengesprächen. Er informiert über Gepräche am historischen Ort und bietet weiterführende Literatur.

Sie können den Leitfaden hier kostenfrei bestellen oder als PDF herunterladen.

DDR-Geschichte vermitteln


Diese Website sammelt Materialien und Medien, Handreichungen und Praxisreflexionen zur historisch-politischen Bildung über das Thema „DDR-Geschichte“. Verflechtungen mit der westdeutschen Geschichte und europäischen Kontexten sind berücksichtigt. Ein Schwerpunkt liegt hier auf kostenlos verfügbaren Online-Ressourcen. Ein Projekt des Bildungswerks der Humanistischen Union NRW

Zeitzeugenerinnerungen und -interviews

Im Archiv der Bundesstiftung Aufarbeitung finden sich zahlreiche Zeitzeugen- erinnerungen, die als lebensgeschichtliche Interviews vor allem Auskunft über das Wirken in Opposition und Widerstand, aber auch über Haftzeiten und Lageralltag geben.

Eine Übersicht über weitere Archiv- und Erinnerungsorte, die Zeitzeugeninterviews aufbewahren, finden Sie hier [mehr]

Zeitzeugengespräche führen

Bleib nicht stumm ...

Leitfaden für Zeitzeugengespräche

Der Leitfaden für Zeitzeugengespräche, veröffentlicht vom Grenzlandmuseum Eichsfeld, gibt anschauliche Tipps und Anleitungen zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Interviews mit Zeitzeugen.

Die Broschüre ist für Schüler didaktisch aufbereitet und bietet auch für Lehrer und andere Akteure der historisch-politischen Bildungsarbeit zahlreiche methodische Anregungen und Informationen.

 >>Hier<< gibt es den Leitfaden (PDF zum Download)

Gefördert wurde der Leitfaden mit den Mitteln der Bundesstiftung Aufarbeitung.

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Montag, 25 September 2017 - Heute vor 64 Jahren

25.9.1953 Der Primas von Polen und Vorsitzende der polnischen Bischofskonferenz, Kardinal Wyszynski, wird verhaftet.