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Weitere Webangebote zum Thema Prager Frühling.

Biografisches Lexikon: Widerstand und Opposition im Kommunismus 1945-1991

In allen Phasen der kommunistischen Herrschaft und in allen Ländern des kommunistischen Weltsystems stellten sich zahllose Männer und Frauen mutig den Zumutungen der Herrschenden entgegen. In den unterschiedlichsten Kontexten setzten sie sich für die staatliche Unabhängigkeit ihrer jeweiligen Heimat unter demokratischen Vorzeichen ein, forderten freie Wahlen sowie Versammlungs-, Rede- und Meinungsfreiheit, übten Solidarität mit den Unterdrückten und Verfolgten, kämpften für ihre Rechte als Arbeiter und Gläubige, als Wissenschaftler und Angehörige nationaler Minderheiten, als Künstler und mündige Bürger. Eine Auswahl von Biografien dieser mutigen Männer und Frauen stellt die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in ihrem Portal dissidenten.eu vor.

Zu den Ereignissen in der Tschechoslowakei, den Biografien der Dissidenten und der tschechoslowakischen Oppositionsgeschichte finden Sie zahlreiche Informationen.

1968 in der DDR – Der heisse Sommer endete in Tränen

Eric Facon vom Schweizer Radio und Fernsehen spricht im Interview mit Robert Grünbaum von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Es geht um die Proteste insbesondere der Jugendlichen in der DDR, die sich den Hoffnungen der tschechoslowakischen BürgerInnen auf einen „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ angeschlossen hatten.

Begegnungsraum Geschichte – Eiserner Vorhang

Die Universität Passau hat zahlreiche Schrift- und Bildquellen zum Thema Eiserner Vorhang entlang der bayerisch-böhmischen Grenze zusammengestellt und verweist außerdem auf Video- und Audioaufnahmen zum Thema. Diese können für den Unterricht frei verwendet werden.

Der Einmarsch der Warschauer Pakt-Truppen 1968 in Prag

Die Universität Wien bietet auf ihrer Plattform Didactics online ein sehr ausführliches Themendossier zum Prager Frühling, das aus einem fachdidaktischen und fachwissenschaftlichen Teil besteht. Vor allem der fachdidaktische Part bietet mit Unterrichtsbeispielen und Karikaturen viele Anregungen.

Demokratiewebstatt: „Das Jahr 1968 – 50 Jahre Prager Frühling“

Der Themenschwerpunkt „Das Jahr 1968 – 50 Jahre Prager Frühling“ erklärt knapp und für Kinder und Jugendliche verständlich, wie es zum Prager Frühling kam, was im 1968 in der Welt, insbesondere aber in der CSSR und Österreich geschah und welche Folgen der Prager Frühling hatte. Auch die Reaktion Österreichs auf den Einmarsch der sowjetischen Truppen wird thematisiert.

Die Demokratiewebstatt ist ein Projekt des österreichischen Parlaments zur Demokratieerziehung von Kindern und Jugendlichen. Das Portal ist zur Einbindung in den Schulunterricht geeignet.

Dokumentation des Widerstandes an der Grenze DDR – CSSR durch die Staatssicherheit der DDR

Die Bildersammlung in der Mediothek des Thüringer Schulportals enthält ausgewählte Fotografien aus Akten der Staatssicherheit der DDR. Sie dokumentieren den Widerstand der Bevölkerung an der Grenze DDR -  CSSR gegen den Einmarsch in die Tschechoslowakei.

Alexander Dubcek 1921–1992

Im Lebendigen Museum Online wird die Biografie des Politikers Alexander Dubcek ausführlich dargestellt.

40 Jahre Prager Frühling: „1968: Lachen und Vergessen“

Persönliche Erinnerungen an das Jahr 1968, das vieles nicht nur in der damaligen Tschechoslowakei, sondern auch anderswo in Europa und in der Welt beeinflusst hat, bildeten die gemeinsame Plattform für das Prager Schriftstellerfestival 2008. Sein 18. Jahrgang stand unter dem Motto "1968: Lachen und Vergessen". Hier finden Sie einen Hörmitschnitt, der für den Unterricht geeignet ist.

Radio Praha berichtet über das Festival und stellt verschiedene Perspektiven von Schriftstellern zum Prager Frühling zusammen.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Verlauf des Prager Frühlings finden Sie auf den folgenden
Webseiten:

Deutsche Welle: „Prager Frühling – ostdeutsche Hoffnungen“

Planet Wissen: „Tschechien – Prager Frühling“                     

Finanzierung von Zeitzeugengesprächen

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro des Bundes bietet Finanzierungsmöglichkeiten für Veranstaltungen mit Zeitzeugen. Die Mitarbeiter sind zu erreichen unter Tel. 030 / 98 60 82 414/447 oder Email: info(at)ddr-zeitzeuge.de.

Informationsblatt Finanzierung

Tipps für das Gespräch für Zeitzeugen und für Lehrende

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro ist eine gemeinsame Servicestelle der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, der Bundesstiftung Aufarbeitung und der Stiftung Berliner Mauer. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Ein Leitfaden für Lehrkräfte

Der Leitfaden liefert Lehrkräften und Bildungsmultiplikatoren praktische Hinweise zur Organisation und Durchführung, zur Moderation sowie zur Vor- und Nachbereitung von Zeitzeugengesprächen. Er informiert über Gepräche am historischen Ort und bietet weiterführende Literatur.

Sie können den Leitfaden hier kostenfrei bestellen oder als PDF herunterladen.

Contemporary Witnesses of Divided Germany

The brochure provides information on the portal www.zeitzeugenbuero.de, presents the educational offers of the Federal Foundation for the Study of Communist Dictatorship in East Germany as well as memorial sites and museums in Berlin and Brandenburg with English-language offers. 

You can download and order the broschure for free in our publication shop.

DDR-Geschichte vermitteln

Diese Website sammelt Materialien und Medien, Handreichungen und Praxisreflexionen zur historisch-politischen Bildung über das Thema „DDR-Geschichte“. Verflechtungen mit der westdeutschen Geschichte und europäischen Kontexten sind berücksichtigt. Ein Schwerpunkt liegt hier auf kostenlos verfügbaren Online-Ressourcen. Ein Projekt des Bildungswerks der Humanistischen Union NRW

Zeitzeugenerinnerungen und -interviews

Im Archiv der Bundesstiftung Aufarbeitung finden sich zahlreiche Zeitzeugen- erinnerungen, die als lebensgeschichtliche Interviews vor allem Auskunft über das Wirken in Opposition und Widerstand, aber auch über Haftzeiten und Lageralltag geben.

Eine Übersicht über weitere Archiv- und Erinnerungsorte, die Zeitzeugeninterviews aufbewahren, finden Sie hier [mehr]

Zeitzeugengespräche führen

Bleib nicht stumm ...

Leitfaden für Zeitzeugengespräche

Der Leitfaden für Zeitzeugengespräche, veröffentlicht vom Grenzlandmuseum Eichsfeld, gibt anschauliche Tipps und Anleitungen zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Interviews mit Zeitzeugen.

Die Broschüre ist für Schüler didaktisch aufbereitet und bietet auch für Lehrer und andere Akteure der historisch-politischen Bildungsarbeit zahlreiche methodische Anregungen und Informationen.

>>Hier<< gibt es den Leitfaden (PDF zum Download)

Gefördert wurde der Leitfaden mit den Mitteln der Bundesstiftung Aufarbeitung.