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Weitere Webangebote zum Thema Kirche in der SED-Diktatur.

Online-Portal: Jugendopposition in der DDR

Die Website der Robert-Havemann-Gesellschaft bietet eine umfangreiche Sammlung an Bild- Ton- und Videomaterial, sowie historische Überblicke über die Auflehnung Jugendlicher in der DDR. Schwerpunkte wie Kirche und Opposition, Verbotene Bücher, Bewegter Frieden, Die Junge Gemeinde und Weitere befassen sich mit dem Verhältnis der Kirchen der DDR zu den staatlichen Behörden und Organisation des SED-Regimes.

Online-Portal: einestages

Das Portal des "Spiegel" publiziert Zeitzeugenberichte und historische Themen. Leser können sich registrieren und eigene Beiträge einreichen, die von der Redaktion geprüft und mit Bildern und Videos versehen werden. Das Angebot kooperiert hierzu mit Institutionen wie beispielsweise dem Bundesarchiv, dem Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz und dem Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten. Im einestages-Fundbüro können Nutzer Dokumente präsentieren, zu denen ihnen Informationen fehlen, wie beispielsweise gefundene Bilder auf dem Dachboden. Ebenso können Nutzer nach Bildern und Videos zu selbst erlebten Ereignissen suchen. Der Themenschwerpunkt DDR bietet mit dem Stichwort "Kirche" einen reichhaltigen Fundus von Beiträgen.

Online-Portal: Lernen aus der Geschichte

Das monatlich erscheinende LaG-Magazin richtet sich an Praktiker/innen der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit und befasste sich in der Mai-Ausgabe 2013 mit Kirchen in der DDR. Unter dem Suchbegriff "Kirche" lassen sich zahlreiche Publikationen und Verweise auf weitere Internetangebote finden.

Online-Portal: Josephine Keßling

"Eine Person" mit "feindlich-negativer Einstellung": Josephine Keßling engagierte sich in der Jungen Gemeinde Halle-Neustadt. Da sie an der Planung der Werkstatttage 1981 und 1982 mitwirkte, geriet sie in den Blick der Stasi, die diese Treffen mit Argwohn beobachtete. Die 18-Jährige beteiligte sich am Beschluss zur ersten Friedensdekade "Schwerter zu Pflugscharen" in Dresden, war aktiv in der Basisgruppe "Sozialer Friedensdienst" und plante Friedensgebete in Halle. Auf Ihrer Internetseite hat Josephine Keßling für Lehrende, Schüler und Interessierte Teile aus ihrer Stasi-Akte zusammengestellt. Sie beziehen sich auf den Zeitraum 1980 bis 1983 und nach ihrer Ausreise bis 1989 und bieten einen Einblick in die Beobachtung durch die Staatssicherheit. Umstände und Abkürzungen erklärt sie in einem kurzen Vorwort und erläutert in Stellungnahmen die Hintergründe der Stasi-Berichte.

Online-Portal: Too much future

"Too much future" bezeichnet die Opposition gegen die durchgeplante Vereinnahmung des eigenen Lebens durch den sozialistischen Staat und ist der Titel eines Projektes, das sich mit Subkultur, und speziell mit Punk, in der DDR beschäftigt. Aktivisten, die in der DDR gegenkulturell engagiert waren, dokumentieren in Buchform, in Ausstellungen und in einem Film ihre eigene Vergangenheit, aber auch die Fortführung der Aktivitäten in der DDR-Subkultur in ihren heutigen Biografien. Das Projekt geht auch auf die "die einmalige und seltsame Konstellation von Punk und Kirche" ein.

Online-Portal: Rebellion im Plattenbau

Das vom Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg betriebene Angebot beschäftigt sich mit der "Offenen Arbeit" in Halle-Neustadt 1977-1983". Mit der Öffnung einzelner Junger Gemeinden für alle entstand in der Kirche ein schützender Freiraum für Heranwachsende: unabhängig von Konfession und politischer Einstellung und jenseits der engen Grenzen staatlich verordneter Angebote zur Jugendbetreuung.

Online-Portal: DDR 1989/90

Die private Internetseite Erhard Kleps stellt Dokumente der Friedlichen Revolution zur Verfügung und bietet umfangreiche Dossiers zu dessen zentralen Personen und Organisationen. So finden sich hier auch Unterlagen zur Umweltbibliothek Berlin, Interviews mit Pfarrern, MfS-Akten zu kirchlichen Vereinigungen und vieles mehr.

Online-Portal: Damals im Osten

"Damals im Osten" ist das Internetangebot des MDR zur Geschichte Mitteldeutschlands von 1945 bis heute und rekonstruiert persönliche Schicksale mit Texten, Fotos, Audios und Videos. Die multimediale Internetseite bietet neben einem umfangreichen kulturgeschichtlichen Archiv einen regen Gegenwartsbezug, da stets auf das sendetechnische Gegenstück "Heute im Osten" verwiesen wird und so Parallelen Gegensätze aufgezeigt werden.

Fachdidaktischer Artikel: Lernorte zum Thema ‚Kirche in der DDR‘

In diesem Artikel erörtert der Marburger evangelische Theologe David Käbisch die Möglichkeit und Bedeutung des Einbezugs von Lernorten in die Bildungsarbeit mit Schüler/innen. Als Lernorte sind dabei Gemeinde, Familie und andere Begegnungsstätten zu verstehen, in welchen Religiösität gelebt, vermittelt und erfahren wird. Zu diesen Lernorten gehören dann automatisch auch Lebensgeschichten, die auch im Unterricht erfahrbar gemacht werden können.

Online-Portal: Kirchensprengung und Abriss in der DDR

Die private Internetseite von Dr. Tobias Köppe stellt ausführlich bekannte Kirchensprengungen der SBZ und DDR zusammen. Jede Kirche ist mit einem Bild im Originalzustand und vor der Sprengung versehen. Neben einer Chronologie aller Zerstörungen durch die SED-Diktatur finden sich Verweise auf Ausstellungen, Fotomontagen und Literatur.

Finanzierung von Zeitzeugengesprächen

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro des Bundes bietet Finanzierungsmöglichkeiten für Veranstaltungen mit Zeitzeugen. Die Mitarbeiter sind zu erreichen unter Tel. 030 / 98 60 82 414/447 oder Email: info(at)ddr-zeitzeuge.de.

Informationsblatt Finanzierung

Tipps für das Gespräch für Zeitzeugen und für Lehrende

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro ist eine gemeinsame Servicestelle der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, der Bundesstiftung Aufarbeitung und der Stiftung Berliner Mauer. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Ein Leitfaden für Lehrkräfte

Der Leitfaden liefert Lehrkräften und Bildungsmultiplikatoren praktische Hinweise zur Organisation und Durchführung, zur Moderation sowie zur Vor- und Nachbereitung von Zeitzeugengesprächen. Er informiert über Gepräche am historischen Ort und bietet weiterführende Literatur.

Sie können den Leitfaden hier kostenfrei bestellen oder als PDF herunterladen.

Contemporary Witnesses of Divided Germany

The brochure provides information on the portal www.zeitzeugenbuero.de, presents the educational offers of the Federal Foundation for the Study of Communist Dictatorship in East Germany as well as memorial sites and museums in Berlin and Brandenburg with English-language offers. 

You can download and order the broschure for free in our publication shop.

DDR-Geschichte vermitteln

Diese Website sammelt Materialien und Medien, Handreichungen und Praxisreflexionen zur historisch-politischen Bildung über das Thema „DDR-Geschichte“. Verflechtungen mit der westdeutschen Geschichte und europäischen Kontexten sind berücksichtigt. Ein Schwerpunkt liegt hier auf kostenlos verfügbaren Online-Ressourcen. Ein Projekt des Bildungswerks der Humanistischen Union NRW

Zeitzeugenerinnerungen und -interviews

Im Archiv der Bundesstiftung Aufarbeitung finden sich zahlreiche Zeitzeugen- erinnerungen, die als lebensgeschichtliche Interviews vor allem Auskunft über das Wirken in Opposition und Widerstand, aber auch über Haftzeiten und Lageralltag geben.

Eine Übersicht über weitere Archiv- und Erinnerungsorte, die Zeitzeugeninterviews aufbewahren, finden Sie hier [mehr]

Zeitzeugengespräche führen

Bleib nicht stumm ...

Leitfaden für Zeitzeugengespräche

Der Leitfaden für Zeitzeugengespräche, veröffentlicht vom Grenzlandmuseum Eichsfeld, gibt anschauliche Tipps und Anleitungen zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Interviews mit Zeitzeugen.

Die Broschüre ist für Schüler didaktisch aufbereitet und bietet auch für Lehrer und andere Akteure der historisch-politischen Bildungsarbeit zahlreiche methodische Anregungen und Informationen.

>>Hier<< gibt es den Leitfaden (PDF zum Download)

Gefördert wurde der Leitfaden mit den Mitteln der Bundesstiftung Aufarbeitung.