Fluchten - damals und heute

"Weil wir wissen wie es war"- Zeitzeugen erinnern sich an ihren Fluchtversuch aus der DDR und rufen zur Solidarität mit den heutigen Flüchtlinge auf. Die Zeit, 10.9.2015.

"Nach der Flucht" - Flüchtlinge aus dem Iran, Afghanistan, Tschetschenien und Syrien berichten von ihrer Heimat, von ihrer Flucht in die Bundesrepublik, von der Aufnahme und dem Leben im Übergangswohnheim in Berlin-Marienfelde. Videoporträts von 2012, Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde und Internationaler Bund e.V.

"Fluchtgeschichten" - Auf der Internetseite von UNHCR erzählen Flüchtlinge von ihrer Flucht, einem Erlebnis oder einer besonderen Erinnerung. Es stellen sich auch Menschen vor, die aus der DDR in den Westen geflohen sind: Anne Hahn, Jens Hase, Eberhard Wilms und Cliewe Juritza geben einen Einblick in ihre eigenen Fluchterfahrungen. Fluchthelfer Joachim Rudolph berichtet von dem emotionalsten Moment beim Öffnen des "Tunnel 29".

"Fluchten aus der DDR und heute" - Zeitzeugen und Experten diskutierten bei einer Veranstaltung der Bundesstiftung die Möglichkeiten eines Vergleichs zwischen DDR-Flüchtlingen und ihren Helfern mit der aktuellen Situation von Flüchtlingen in Deutschland.

"Flucht und Ausreise aus der DDR" - Die Darstellung bindet zahlreiche Geschichten von Zeitzeugen ein und stellt Bezüge zwischen der historischen und aktuellen Perspektive her. Anna v. Arnim-Rosenthal, hg. von der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen und der Bundesstiftung Aufarbeitung, Erfurt 2016.

"Flucht, Asyl und Migration" - Der deutsche Bildungsserver bietet umfangreiche Hinweise zu Bildungsmaterialien und Webangeboten sowie zu den Themenportalen der Landesbildungsserver. Hier finden Sie außerdem Animationsvideos und kurze Erklärfilme zur globalen Migrationsgeschichte. Eine Übersicht finden Sie auch im Portal Globales Lernen sowie bei der Bundeszentrale für politische Bildung.

"Unterrichtsmaterialien zum Thema Flucht" - Misereor stellt Arbeitsmaterialien zum kostenfreien Download zur Verfügung - zum Beispiel für einen Projekttag in der Sekundarstufe 2.

"Willkommen in Deutschland" - Wie geht es denen, die in der Bundesrepublik Deutschland Zuflucht suchen? Ein halbes Jahr lang haben Reporter der ZEIT die Menschen in der Erstaufnahme-Einrichtung für Flüchtlinge in Eisenhüttenstadt begleitet.

"Minderjährige Flüchtlinge in Deutschland" - In Videoporträts erzählen Kinder und Jugendliche, die ihre Heimat verlassen mussten, von ihrer Geschichte und der Hoffnung auf ein neues Leben. Jutta Neupert hat sie in einer so genannten Erstaufnahmeeinrichtung in München besucht." ARD, Gott und die Welt, Mai 2011.

"Syrische Flüchtlinge in Deutschland" - Wer nimmt syrische Flüchtlinge auf? Wie werden Flüchtlinge in Deutschland verteilt? Was ist der Unterschied zwischen Kontingentflüchtlingen und Asylsuchenden? Welche Rechte haben Asylbewerber? Welche Rechte haben Kontingentflüchtlinge aus Syrien? Deutsche Welle, Juni 2014.

"In der Gemeinschaftsschule Rödinghausen erzählen Kinder von ihrem Leben auf der Flucht" - Das Thema im Fach Gesellschaftslehre in der fünften Klasse lautete "So leben Kinder". Die Schülerinnen und Schüler luden Kinder in den Unterricht ein, die seit einigen Monaten in Rödinghausen wohnen. Zuvor hatten sie ihre eigene Lebenssituation mit der von Kindern aus verschieden Ländern verglichen und Hintergrundinformationen zum Bürgerkrieg in Syrien, Kinderrechten und  der Situation sowie dem Aufenthaltsrecht von Flüchtlingen in Deutschland gesammelt.

"Unterrichtsvorschläge von youngcaritas"
Das Thema Bleiberecht "Fakten gegen Vorurteile" im Unterricht: Vorurteile gegenüber Asylsuchenden und Flüchtlingen werden mit Schüler(innen) ab 15 Jahren gesammelt und einem Faktencheck unterzogen. Das Material von Youngcaritas kann hier herunter geladen werden. Ein weiterer Unterrichtsvorschlag beschäftigt sich mit der Frage "Endlich volljährig?". Für Schülerinnen und Schüler bedeutet Volljährigkeit meist auch große Freiheit und das Ende von Einschränkungen. Für jugendliche Flüchtlinge ist die Volljährigkeit nicht immer ein Gewinn. Die Materialien können Sie hier herunter laden. Bei der Unterrichtsheinheit "Sammelunterkunft, Wohnheim und Co" erfahren die Schülerinnen und Schüler mehr über die Lebenssitatuation von Flüchtlingen in deutschen Gemeinschaftsunterkünften.

"Kostenloses Schulmaterial von der UNO-Flüchtlingshilfe" - Für den Geschichts-, Politik-, Religions- Deutsch und Englischunterricht werden Materialien für verschiedene Altersgruppen zur Verfügung gestellt. "Nicht bloß Zahlen" - Unterrichtsset zum Thema Asyl und Migration; "Angekommen" - Filmprojekt von und mit jugendlichen Flüchtlingen für den Unterricht; Flüchtlingsquiz und ein Online-Spiel.

Unterrichtsheinheit: "Flucht und Migration"- Die Unterrichtseinheiten für die 5./6. sowie für die 7./8. Klasse werden von der Bürgerinitiative Bunt statt braun e.V. online zur Verfügung gestellt. 

"Soll Deutschland afrikanische Flüchtlinge unterstützen?" - Die Unterrichtseinheit soll die Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Aspekten der Debatte um die EU-Flüchtlingspolitik vertraut machen. Bereitgestellt von die ZEIT für die SCHULE und der Peter Ustinov Sitftung.

"Ein Tag im Flüchtlingslager" - Die Internetseite der UNO-Flüchtlingshilfe gewährt Einblicke in das Leben in einem Flüchtlingslager.

"Asylbewerber erzählen über ihr Leben als Flüchtlinge" - Im Gespräch mit dem Evangelischen Presseverband für Bayern e.V. erzählen der Afghane Mohammad Mokhtari (21), der Iraner Azizallah Kazai (47) und der Kongolese Robert Seko (33) von dem Leben in ihrer Heimat, die Flucht nach Deutschland und ihre Zukunftsträume.

"Flucht hat viele Gesichter - schauen wir sie uns an!" - Ein Themenschwerpunkt im "Fluter" mit Berichten und Interviews zu folgenen Bereichen: Das Leben junger Flüchtlinge, die Lage von Flüchtlingen und: Wie lange fühlt man sich fremd?

Fluchthelfer oder Schlepper?

"Guter Fluchthelfer - böser Schleuser?" - Der Audiobeitrag von Deutschlandradio Kultur hat Zeitzeugen zu ihren Motiven und Erinnerungen befragt und Meinungen von Experten eingeholt. Es wird ein Vergleich angestellt zwischen der als legitim geltenden DDR-Fluchthilfe bis 1989 und der aktuellen, als illegal geltenden und negativ besetzten Fluchthilfe. Was unterscheidet Fluchthelferorganisationen und "Schlepperbanden" voneinander?

"Fluchthelfer: Gestern Helden, heute Kriminelle" - Der Mauerfall jährt sich nun zum 25. Mal und lässt das Glücksgefühl gewonnener Freiheit noch einmal aufleben. Doch an den Außengrenzen des Kontinents hat Europa längst neue Sperranlagen errichtet.

"Wie aus Menschenrettern Kriminelle werden" - Beiträge von Stefan Buchen über Ermittlungsverfahren gegen "Schleuser", ARD, Panorama-Sendung von 2013.

"Schleusertum - Fluchthilfe: Fahndungspraxis und soziale Realität" - von Dietrich, Helmut (2005) in: Jünschke, Klaus; Paul, Bettina (Hrsg.): Wer bestimmt denn unser Leben? Beiträge zur Entkriminalisierung von Menschen ohne Aufenthaltsstatus. Karlsruhe 2005, S. 56-73.

"Fluchthilfe und Menschenhandel - damals und heute" - Der Beitrag zeigt die Kontroversen um die DDR-Fluchthilfe auf: Handelten die Fluchthelfer aus idealistischen oder aus kommerziellen Motiven heraus? Greift der Vorwurf des Menschenhandels? Haben die Fluchthelfer sich - in der Bundesrepublik und in der DDR - strafbar gemacht? Eine Internetseite von Sonja Dolinsek, Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Geschichtswissenschaften.

"Gekaufte Freiheit. Häftlingshandel zwischen DDR und Bundesrepublik Deutschland" - Nachlese einer Veranstaltung der Bundesstiftung Aufarbeitung. Hier zum Nachhören.

"Freikauf als Menschenhandel?" - Märchen ohne Moral - Menschenhandel von der DDR in den Westen, Beitrag auf 3sat.

Finanzierung von Zeitzeugengesprächen

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro des Bundes bietet Finanzierungsmöglichkeiten für Veranstaltungen mit Zeitzeugen. Die Mitarbeiter sind zu erreichen unter Tel. 030 / 98 60 82 414/447 oder Email: info@ddr-zeitzeuge.de.

Informationsblatt Finanzierung

Tipps für das Gespräch für Zeitzeugen und für Lehrende

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro ist eine gemeinsame Servicestelle der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, der Bundesstiftung Aufarbeitung und der Stiftung Berliner Mauer. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Ein Leitfaden für Lehrkräfte

Der Leitfaden liefert Lehrkräften und Bildungsmultiplikatoren praktische Hinweise zur Organisation und Durchführung, zur Moderation sowie zur Vor- und Nachbereitung von Zeitzeugengesprächen. Er informiert über Gepräche am historischen Ort und bietet weiterführende Literatur.

Sie können den Leitfaden hier kostenfrei bestellen oder als PDF herunterladen.

DDR-Geschichte vermitteln


Diese Website sammelt Materialien und Medien, Handreichungen und Praxisreflexionen zur historisch-politischen Bildung über das Thema „DDR-Geschichte“. Verflechtungen mit der westdeutschen Geschichte und europäischen Kontexten sind berücksichtigt. Ein Schwerpunkt liegt hier auf kostenlos verfügbaren Online-Ressourcen. Ein Projekt des Bildungswerks der Humanistischen Union NRW

Zeitzeugeninterviews

Verzeichnis

Übersicht über Archiv- und Erinnerungsorte, die Zeitzeugeninterviews aufbewahren [mehr]

Zeitzeugengespräche führen

Bleib nicht stumm ...

Leitfaden für Zeitzeugengespräche

Der Leitfaden für Zeitzeugengespräche, veröffentlicht vom Grenzlandmuseum Eichsfeld, gibt anschauliche Tipps und Anleitungen zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Interviews mit Zeitzeugen.

Die Broschüre ist für Schüler didaktisch aufbereitet und bietet auch für Lehrer und andere Akteure der historisch-politischen Bildungsarbeit zahlreiche methodische Anregungen und Informationen.

 >>Hier<< gibt es den Leitfaden (PDF zum Download)

Gefördert wurde der Leitfaden mit den Mitteln der Bundesstiftung Aufarbeitung.

Kalender

Samstag, 29 April 2017 - Heute vor 67 Jahren

29.4.1950 Der erste große politische Schauprozess vor dem Obersten Gericht der DDR, der „Dessauer Gasprozess“, endet mit hohen Haftstrafen.