Aktuelles

01.07.2020 | 17:11 Uhr

Zeitzeugen berichten von der deutschen Einheit - Schwerpunkt Politik

Der 30. Jahrestag der deutschen Einheit am 3. Oktober lädt ein, auf das historische Ereignis zurückzublicken und den Vereinigungsprozess differenziert zu betrachten.
Hier können Sie in Kontakt mit Zeitzeugen treten, die die deutsche Einheit auf verschiedenen politischen Ebenen mitgestaltet haben. Zu ihnen zählen beispielsweise folgende Personen:

- Dr. Stephan Eisel war von 1983 bis 1992 Angestellter im Bundeskanzleramt und von 1987 bis 1991 stellvertretender Leiter des Kanzlerbüros. In diesen Funktionen hat er den Einigungsprozess ganz unmittelbar in Regierungskreisen miterlebt. Er steht als Zeitzeuge in der Region Bonn zur Verfügung.

- Gisela Kallenbach wirkte von 1990 bis 2000 in der Leipziger Kommunalpolitik und -verwaltung. Von 2004 bis 2009 gehörte sie dem Europäischen Parlament an. Sie engagiert sich bis heute gesellschaftspolitisch.

- Heiko Lietz war in der DDR als Bürgerrechtler und ab 1990 vor allem in der Kommunal- und Landespolitik aktiv. Er lebt in Mecklenburg-Vorpommern.

- Lothar Tautz arbeitete von 1990 bis 1996 im Bundesministerium für Wirtschaft. Von 1999 bis 2002 leitete er das Büro des Ministerpräsidenten in der Staatskanzlei Sachsen-Anhalt. Zudem wirkte er in der Enquête-Kommission "Aufarbeitung von Geschichte und Folgen der SED-Diktatur in Deutschland" mit.

Finanzierung von Zeitzeugengesprächen

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro des Bundes bietet Finanzierungsmöglichkeiten für Veranstaltungen mit Zeitzeugen. Die Mitarbeiter sind zu erreichen unter Tel. 030 / 98 60 82 414/447 oder Email: info(at)ddr-zeitzeuge.de.

Informationsblatt Finanzierung

Tipps für das Gespräch für Zeitzeugen und für Lehrende

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro ist eine gemeinsame Servicestelle der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, der Bundesstiftung Aufarbeitung und der Stiftung Berliner Mauer. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Ein Leitfaden für Lehrkräfte

Der Leitfaden liefert Lehrkräften und Bildungsmultiplikatoren praktische Hinweise zur Organisation und Durchführung, zur Moderation sowie zur Vor- und Nachbereitung von Zeitzeugengesprächen. Er informiert über Gepräche am historischen Ort und bietet weiterführende Literatur.

Sie können den Leitfaden hier kostenfrei bestellen oder als PDF herunterladen.

Contemporary Witnesses of Divided Germany

The brochure provides information on the portal www.zeitzeugenbuero.de, presents the educational offers of the Federal Foundation for the Study of Communist Dictatorship in East Germany as well as memorial sites and museums in Berlin and Brandenburg with English-language offers. 

You can download and order the broschure for free in our publication shop.

DDR-Geschichte vermitteln

Diese Website sammelt Materialien und Medien, Handreichungen und Praxisreflexionen zur historisch-politischen Bildung über das Thema „DDR-Geschichte“. Verflechtungen mit der westdeutschen Geschichte und europäischen Kontexten sind berücksichtigt. Ein Schwerpunkt liegt hier auf kostenlos verfügbaren Online-Ressourcen. Ein Projekt des Bildungswerks der Humanistischen Union NRW

Zeitzeugenerinnerungen und -interviews

Im Archiv der Bundesstiftung Aufarbeitung finden sich zahlreiche Zeitzeugen- erinnerungen, die als lebensgeschichtliche Interviews vor allem Auskunft über das Wirken in Opposition und Widerstand, aber auch über Haftzeiten und Lageralltag geben.

Eine Übersicht über weitere Archiv- und Erinnerungsorte, die Zeitzeugeninterviews aufbewahren, finden Sie hier [mehr]

Zeitzeugengespräche führen

Bleib nicht stumm ...

Leitfaden für Zeitzeugengespräche

Der Leitfaden für Zeitzeugengespräche, veröffentlicht vom Grenzlandmuseum Eichsfeld, gibt anschauliche Tipps und Anleitungen zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Interviews mit Zeitzeugen.

Die Broschüre ist für Schüler didaktisch aufbereitet und bietet auch für Lehrer und andere Akteure der historisch-politischen Bildungsarbeit zahlreiche methodische Anregungen und Informationen.

>>Hier<< gibt es den Leitfaden (PDF zum Download)

Gefördert wurde der Leitfaden mit den Mitteln der Bundesstiftung Aufarbeitung.