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Videoreihe „Gelebte Geschichte“ – Erinnerungen an den Mauerfall und das Leben in der DDR

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© Bundesstiftung Aufarbeitung

„Und das [der Mauerfall am 9. November 1989] war echt so rührend, dass ich ständig so richtig Tränen in den Augen hatte. Ich habe das noch nie gesehen, wie die Leute so verrückt aufeinander waren, die sich umarmten, die so getanzt, manche geheult und so.“ (Mahmoud Dabdoub)
Wenn man an den Mauerfall und die darauffolgende Transformationszeit denkt, sind persönliche Emotionen und Erlebnisse allgegenwärtig. Doch nicht nur die Gefühle und Erinnerungen rund um diesen historischen Moment sind einzigartig – auch das Leben jedes einzelnen DDR-Bürgers war individuell geprägt. So vielfältig wie die Zeitzeugen selbst, so unterschiedlich sind auch ihre Biografien und Erinnerungen.
In der Videoreihe „Gelebte Geschichte“ erzählen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus dem Portal www.zeitzeugenbuero.de ihre Lebensgeschichten und berichten über ihren Alltag sowie ihr Wirken in der DDR. Insgesamt wurden 15 Menschen interviewt – ihre Aufzeichnungen stehen nun allen Interessierten auf YouTube zur Verfügung.
Die Gesprächspartner berichten unter anderem vom Alltag in der DDR, ihren Erfahrungen im Bildungssystem und im Berufsleben sowie von politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Einige sprechen über ihr Engagement in der Opposition, über staatliche Überwachung oder über Einschränkungen im persönlichen und öffentlichen Leben. Ebenso schildern viele ihre Eindrücke vom Mauerfall und den Veränderungen, die der Übergang zur deutschen Einheit mit sich brachte. Die Videoreihe ist hier zu finden.