News - Detail

Fotografische Blicke auf die DDR und die Transformationszeit

  • Typ Aktuelles Typ Startseite
  • Datum
© Bundesstiftung Aufarbeitung, Uwe Gerig, Bild 3670

Historische Fotos bieten einen ganz eigenen und oftmals persönlicheren Blick auf Geschichte als z. B. Akten oder Gesetze. Nicht nur die Geschichte von berühmten Menschen kann erzählt werden, auch der Alltag der sogenannten kleinen Leute, schöne wie traurige Momente finden Ausdruck. Wie sah der Alltag der Menschen in der SED-Diktatur aus? Wie haben sie gefeiert, gearbeitet oder gewohnt? Und was war charakteristisch für das Leben in der Stadt und auf dem Land?
Unsere Zeitzeugen Mahmoud Dabdoub, Dietmar Riemann und Siegfried Wittenburg bieten darauf eine Antwort. Alle drei verfügen über künstlerische und fotografische Erfahrung und haben in den letzten Monaten entweder Fotobücher publiziert, ausgestellt oder an einem Film mitgewirkt.
Mahmoud Dabdoubs Fotobuch „Alltag in der DDR. Fotos aus den 1980er Jahren“ zeigt den Alltag der Menschen in Leipzig und andernorts – angefangen von der Wäsche im Hof bis zu Kindern, die in Baustellenpfützen spielten.
Siegfried Wittenburg erzählt in seiner Publikation „Ein Leben als Drahtseilakt. Die utopischen Jahre 1952–1996“ in Bild und Wort von erlebter Unfreiheit in einer Diktatur, von subtilem Widerstand und der Transformation nach 1989/90.
In der Dokumentation „Fotoshooting DDR – Bilder zwischen Propaganda und Alltag“ werden zwei Fotografinnen und zwei Fotografen vorgestellt, die das Leben in der DDR beobachteten und deren Werke in den letzten Jahren neu entdeckt wurden. Einer davon ist Dietmar Riemann, der u. a. DDR-Schaufenster als Motive für eine Fotoserie wählte.
Weitere Informationen zu Mahmoud Dabdoub, Siegfried Wittenburg und Dietmar Riemann finden Sie auf dem jeweiligen Zeitzeugenprofil.