Moderiertes Zeitzeugengespräch

Falko Vogt und Prof. Dr. Stefan Appelius bieten gemeinsame moderierte Zeitzeugengespräche an. Interessierte Lehrerinnen und Lehrer haben die Möglichkeit, zur Vor- und Nachbereitung speziell angefertigte Arbeitsblätter herunterzuladen. Die Dokumente stehen als PDF- und als Word-Dateien zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es für Lehrerinnen und Lehrer auch didaktische Hinweise. Damit lassen sich zum Beispiel im Vorfeld der Veranstaltung unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte wählen. Während Falko Vogt seine persönlichen Erinnerungen und Erlebnisse schildert, moderiert der Prof. Appelius das Gespräch, präsentiert zeithistorische Dokumente und Fotos und stellt die Erfahrungen von Falko Vogt in einen größeren Kontext. Zum Einstieg in das Thema wird ein fünfminütiger Animationsfilm gezeigt, der die Geschichte speziell für Jugendliche erzählt.

Arbeitsblätter für den Unterricht

Arbeitsblatt 1: Ein Mädchen von drüben.
Die Geschichte von Marienetta Jirkowsky. PDF / Word

Arbeitsblatt 2: Die verschwundenen Bilder.
Warum niemand im Westen erfahren durfte, wie Marienetta aussah. PDF / Word

Arbeitsblatt 3: Geflohene Ost-Berliner.
Die Begrüßung von Falko und Peter in West-Berlin. PDF / Word

Arbeitsblatt 4: Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Falko provoziert das SED-Regime. PDF / Word

Arbeitsblatt 5: Der operative Vorgang "Trotzkopf".
Die Liebesgeschichte von Falko und Conny. PDF / Word

Arbeitsblatt 6: Schuld und Sühne.
Der Mauerschützenprozess 1995. PDF / Word

Arbeitsblatt 7: Erinnern oder Vergessen?
Der Streit um den Marienetta-Jirkowsky-Platz. PDF / Word

Die Leiter nach drüben
Didaktischtes Material zum Zeitzeugenbesuch von Falko Vogt mit Prof. Appelius.

"Los, jetzt machen wir das!"

Hier gelangen Sie zur Biographie von Falko Vogt und zu weiteren Materialien.

"Und da stand sie auf einmal, die Leiter. Das war Schicksal."

Falko Vogt erzählt von den Beweggründen zur Flucht. Eindringlich beschreibt er, was an diesem Novembertag passierte, wie spontan die Entscheidung fiel und wie knapp sie für Marienetta scheiterte. Und wir erfahren etwas über die Bemühungen der Staatssicherheit, den Vorfall zu vertuschen. Animationsfilm von Die Kulturingenieure, gefördert von der Bundesstiftung Aufarbeitung, 2014, 5 Min.

Kooperation

Finanzierung von Zeitzeugengesprächen

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro des Bundes bietet Finanzierungsmöglichkeiten für Veranstaltungen mit Zeitzeugen. Die Mitarbeiter Jessica Steckel und Michael Lotsch sind zu erreichen unter Tel. 030 / 98 60 82 414/447 oder Email: info(at)ddr-zeitzeuge.de

Informationsblatt Finanzierung

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro ist eine gemeinsame Servicestelle der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, der Bundesstiftung Aufarbeitung und der Stiftung Berliner Mauer. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Umfangreiche Materialiensammlung für den Unterricht

DDR-Geschichte vermitteln


Diese Website sammelt Materialien und Medien, Handreichungen und Praxisreflexionen zur historisch-politischen Bildung über das Thema „DDR-Geschichte“. Verflechtungen mit der westdeutschen Geschichte und europäischen Kontexten sind berücksichtigt. Ein Schwerpunkt liegt hier auf kostenlos verfügbaren Online-Ressourcen. Ein Projekt des Bildungswerks der Humanistischen Union NRW

Zeitzeugeninterviews

Verzeichnis

Übersicht über Archiv- und Erinnerungsorte, die Zeitzeugeninterviews aufbewahren [mehr]

Zeitzeugengespräche führen

Bleib nicht stumm ...

Leitfaden für Zeitzeugengespräche

Der Leitfaden für Zeitzeugengespräche, veröffentlicht vom Grenzlandmuseum Eichsfeld, gibt anschauliche Tipps und Anleitungen zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Interviews mit Zeitzeugen.

Die Broschüre ist für Schüler didaktisch aufbereitet und bietet auch für Lehrer und andere Akteure der historisch-politischen Bildungsarbeit zahlreiche methodische Anregungen und Informationen.

 >>Hier<< gibt es den Leitfaden (PDF zum Download)

Gefördert wurde der Leitfaden mit den Mitteln der Bundesstiftung Aufarbeitung.

Kalender

Mittwoch, der 28. September 2016 - Heute vor 60 Jahren

28.9.1956: Die sowjetische Regierung rehabilitiert alle ehemaligen Soldaten, die nach ihrer Rückkehr aus deutscher Kriegsgefangenschaft in der Sowjetunion erneut verurteilt worden waren.