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Die im Folgenden vorgestellten Arbeitsblätter greifen verschiedene Themen bzw. herausragende Ereignisse der SED-Diktatur und deutschen Teilungsgeschichte auf und können konkreten Zeitzeugen des Portals zugeordnet werden. So können Lehrer, die Zeitzeugengespräche durchführen wollen, sich und ihre Schüler zielgerichtet auf diese Gespräche vorbereiten. Zur Arbeit mit Zeitzeugen im Allgemeinen stehen ebenfalls Module bereit.
Die Handreichungen hat das Team von paedigi erarbeitet. Das paedigi-Modul-System ermöglicht eine flexible Gestaltung des Unterrichts. Die Module bauen nicht zwingend aufeinander auf und sind so unabhängig voneinander einsetzbar und variierbar.
Alle angegebenen Materialien sind auf der Webseite frei zugänglich oder können angefordert werden. Sie können durch zusätzliche Quellen ergänzt werden. Es werden lediglich leicht zugängliche Internetseiten und Materialien der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur als zusätzliche Quellen ausgewiesen.
Die Internetrecherche, aber auch die Materialien selbst, erfordern einen kritischen Umgang mit den dargebotenen Inhalten. In der Auseinandersetzung mit den aus unterschiedlichen, pluralen Perspektiven dargestellten Materialien können Schülerinnen und Schüler deshalb ihre Medienkompetenz erweitern und zugleich die Quellenkritik als grundlegende Kompetenz historischer Forschung einüben. Darüber hinaus werden in den Modulen die domänenspezifischen Kompetenzen durch die Erweiterung der Deutungskompetenz, Analysekompetenz, Methodenkompetenz und Urteilskompetenz für das Fach Geschichte gefördert.

Bei den Modulen B1 (Arbeit am Begriff „Zeitzeuge“) und B2 (Zeitzeugenbegegnungen) handelt es sich um allgemeine Module zur Arbeit mit Zeitzeugen, die sowohl in der Vor- und Nachbereitung der jeweiligen Unterrichtseinheiten zum Einsatz kommen können. Bausteine daraus können auch für Hausarbeiten verwendet werden.
Die folgenden Module greifen verschiedene Themen bzw. herausragende Ereignisse der SED-Diktatur und deutschen Teilungsgeschichte auf. Sie sind in Aufgaben für einen einleitenden Teil, einen Hauptteil und einen abschließenden Teil gegliedert. Die Aufgabenstellungen sind nummeriert und im Schwierigkeitsgrad ansteigend. Vom Zusammenfassen von Kenntnissen, über die Anwendung und Analyse weiter über die eigenständige Recherche bis hin zu Fragen, die eine Bewertung und Beurteilung erfordern, sind Aufgaben in den Modulen vorhanden.
Das Koordinierende Zeitzeugenbüro des Bundes (KZB) bietet Finanzierungsmöglichkeiten für Veranstaltungen mit Zeitzeugen. Die KZB-Mitarbeiter Jessica Steckel und Michael Lotsch sind zu erreichen unter Tel. 030 / 98 60 82 414/447 oder Email: info(at)ddr-zeitzeuge.de
Das KZB ist eine gemeinsame Servicestelle der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, der Bundesstiftung Aufarbeitung und der Stiftung Berliner Mauer. Gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Übersicht über Archiv- und Erinnerungsorte, die Zeitzeugeninterviews aufbewahren [mehr]
Leitfaden für Zeitzeugengespräche
Der Leitfaden für Zeitzeugengespräche, veröffentlicht vom Grenzlandmuseum Eichsfeld, gibt anschauliche Tipps und Anleitungen zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Interviews mit Zeitzeugen.
Die Broschüre ist für Schüler didaktisch aufbereitet und bietet auch für Lehrer und andere Akteure der historisch-politischen Bildungsarbeit zahlreiche methodische Anregungen und Informationen.
>>Hier<< gibt es den Leitfaden (PDF zum Download)
Gefördert wurde der Leitfaden mit den Mitteln der Bundesstiftung Aufarbeitung.