Themen

Inhalte vertiefen

In diesem Bereich bündelt das Zeitzeugenportal themenspezifische Angebote und didaktische Materialien für die Ausgestaltung des Schulunterrichts und die Planung von Veranstaltungen in der außerschulischen Bildungsarbeit. Eine kurze Einführung ermöglicht den schnellen Einstieg in die Themen. Daneben werden didaktische Materialien für die Ausgestaltung des Unterrichts sowie direkt zu recherchierende Zeitzeugen vorgestellt. Ergänzt wird das Angebot um zahlreiche weitere Dokumente, darunter schriftliche Zeitzeugenquellen, Fotos, DVDs, Literaturhinweise und Links. Die Themen werden fortlaufend erweitert.

Deutsche im GULag

Unter der Herrschaft Josef Stalins wurde Ende 1920 ein Repressionssystem errichtet, das der Schriftsteller Alexander Solschenizyn als "Krebsgeschwür" bezeichnete, weil es sich für die Opfer todbringend ausweitete. Der Begriff "GULag" (Hauptverwaltung der Besserungsarbeitslager) meint das gesamte sowjetische Repressionssystem, bestehend aus zeitweise mehr als 200 Lagerkomplexen und Gefängnissen. 20 Millionen Menschen wurden in diese Lager verschleppt und mussten Zwangsarbeit verrichten. Im Laufe des Zweiten Weltkrieges und in den folgenden Jahren wurden dorthin auch viele tausende Deutsche deportiert. (Foto: Magadan, flickr)

Friedliche Revolution 1989 / 90

Durch die immer weiter anwachsenden Montagsdemonstrationen in Leipzig und vielen anderen Städten, die massenhafte Ausreise von DDR-Bürgern über Ungarn und die generelle Verfallserscheinung des SED-Regimes, wirkt der Mauerfall rückblickend als absehbar, fast als logische Konsequenz. Doch Ende der 1980er Jahre war keine friedliche Revolution, geschweige denn die deutsche Einheit in Aussicht.

Volksaufstand am 17. Juni 1953

Der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 stellte ein einschneidendes Ereignis der deutschen Nachkriegsgeschichte dar. Doch wie konnte es dazu kommen, dass gerade einmal vier Jahre nach Gründung der DDR ein landesweiter Volksaufstand gewaltsam niedergeschlagen wurde?

Mauerbau am 13. August 1961

In der Nacht vom 12. zum 13. August ist es soweit. Operation „Rose“, der Bau der Berliner Mauer, läuft an. Im Schutz der Nacht beginnen NVA, Angehörige der Grenzpolizei, Volkspolizei und sogenannte Betriebskampfgruppen Ulbrichts Plan in die Tat umzusetzen.

Kooperation

Koordinierendes Zeitzeugenbüro

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro des Bundes (KZB) bietet Finanzierungsmöglichkeiten für Veranstaltungen mit Zeitzeugen. Die KZB-Mitarbeiter Jessica Steckel und Michael Lotsch sind zu erreichen unter Tel. 030 / 98 60 82 414/447 oder Email: info(at)ddr-zeitzeuge.de

Das KZB ist eine gemeinsame Servicestelle der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, der Bundesstiftung Aufarbeitung und der Stiftung Berliner Mauer. Gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Zeitzeugeninterviews

Verzeichnis

Übersicht über Archiv- und Erinnerungsorte, die Zeitzeugeninterviews aufbewahren [mehr]

Zeitzeugengespräche führen

Bleib nicht stumm ...

Leitfaden für Zeitzeugengespräche

Der Leitfaden für Zeitzeugengespräche, veröffentlicht vom Grenzlandmuseum Eichsfeld, gibt anschauliche Tipps und Anleitungen zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Interviews mit Zeitzeugen.

Die Broschüre ist für Schüler didaktisch aufbereitet und bietet auch für Lehrer und andere Akteure der historisch-politischen Bildungsarbeit zahlreiche methodische Anregungen und Informationen.

 >>Hier<< gibt es den Leitfaden (PDF zum Download)

Gefördert wurde der Leitfaden mit den Mitteln der Bundesstiftung Aufarbeitung.

Kalender

Mittwoch, der 19. Juni 2013 - Heute vor 60 Jahren

19.6.1953: Der Ost-Berliner Bürgermeister Friedrich Ebert dankt den sowjetischen Truppen, die »durch ihre energischen und mit großer Umsicht durchgeführten Maßnahmen uns und der Sache des Friedens einen großen Dienst erwiesen« hätten