Berlin

Die ehemals geteilte Stadt im Osten der Bundesrepublik hat eine Vielzahl an Erinnerungsorten der SED-Diktatur und deutschen Teilung zu bieten.

Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Lichtenberg

Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Im Stasi-Gefängnis Berlin Hohenschönhausen litten von Beginn der fünfziger Jahre bis Oktober 1990 zahlreiche Menschen, die sich der kommunistischen Diktatur widersetzt hatten. Die Gedenkstätte bietet Führungen durch ehemalige Insassen der Haftanstalt an (auch auf Englisch, Französisch oder Dänisch), geführte Rundgänge zu einem Schwerpunktthema sowie drei- bis vierstündige Schwerpunktseminare mit Fachreferenten und Weiterbildungsveranstaltungen. Zur Geschichte kommunistischer Verfolgung finden regelmäßig Veranstaltungen und Wechselausstellungen statt.

Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Genslerstr. 66
13055 Berlin
Telefon: (0 30) 98 60 82 30
Telefax: (0 30) 98 60 82 34

info(at)stiftung-hsh.de

www.stiftung-hsh.de

Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße, Lichtenberg

Stasimuseum Berlin

Im Haus 1 des Gebäudekomplexes der Normannenstraße 22 befand sich seit 1961 die Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS). Mittelpunkt der Dauerausstellung der Gedenkstätte sind die im Originalzustand belassenen Amts- und Arbeitsräume Erich Mielkes, der seit 1957 Minister für Staatssicherheit war. Andere Ausstellungsteile zeigen Aspekte des politischen Systems der DDR auf, belegen die Tätigkeit des MfS und geben ein Bild von Widerstand und Opposition in der DDR. Besuchergruppen können nach Anmeldung durch die Ausstellung geführt werden. Zusätzlich werden Vorträge, Zeitzeugengespräche und Seminare angeboten.

Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße
Ruschestraße 103, Haus 1
10365 Berlin
Telefon: (0 30) 5 53 68 54
Telefax: (0 30) 5 53 68 53

info(at)stasimuseum.de

www.stasimuseum.de

Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde, Tempelhof-Schöneberg

Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde

Die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde ist das zentrale Museum in Deutschland zum Thema Flucht und Ausreise aus der DDR. In der Ausstellung können sich Besucher über Fluchtmotive, Fluchtwege sowie Chancen und Probleme beim Neubeginn in der Bundesrepublik informieren. Der Eintritt ist frei. Zum Angebot gehören auch Führungen, Vorträge, Veranstaltungsreihen und Workshops zu thematischen Schwerpunkten, Projekttage für Schulklassen, Filmvorführungen und Dia-Vorträge. Zur Vertiefung der einzelnen Ausstellungsthemen und für weiterführende Recherchen steht ein Leseraum zur Verfügung.

Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde - Stiftung Berliner Mauer
Marienfelder Allee 66/80
12277 Berlin
Telefon: (0 30) 75 00 84 00
Telefax: (0 30) 75 44 66 34

info(at)notaufnahmelager-berlin.de

www.notaufnahmelager-berlin.de

BStU, Bildungszentrum Berlin, Mitte

Bildungszentrum der Stasi-Unterlagen-Behörde

Im Bildungszentrum des BStU (Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR) kann die Dauerausstellun "STASI. Die Ausstellung zur DDR-Staatssicherheit“  im Erdgeschoss des Bildungszentrums besichtigt werden.

Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 18 Uhr.

BStU Informations- und Dokumentationszentrum Berlin
Zimmerstr. 90
10117 Berlin
Telefon: (030) 23 24 79 51
Telefax: (030) 23 24 79 59

bildungszentrum(at)bstu.bund.de

www.bstu.bund.de

Dokumentationszentrum Berliner Mauer, Mitte

Dokumentationszentrum Berliner Mauer

Das Dokumentationszentrum Berliner Mauer ist Bestandteil der Gedenkstätte Berliner Mauer, die sich aus dem nationalen Denkmal zur Erinnerung an die Teilung der Stadt und die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft, der Kapelle der Versöhnung und dem Dokumentationszentrum selbst zusammensetzt. Das Dokumentationszentrum zeigt eine multimediale Ausstellung zur Berliner Mauer (Deutsch/Englisch). Der Aussichtsturm auf dem Freigelände bietet einen Überblick über den Verlauf der Grenze und die noch erhaltenen Spuren entlang der Bernauer Straße. Im Dokumentationszentrum finden regelmäßig Lesungen und Informationsveranstaltungen sowie Führungen und Seminare für Gruppen statt.

Dokumentationszentrum Berliner Mauer
Bernauer Straße 111
13355 Berlin
Telefon: (0 30) 4 64 10 30
Telefax: (0 30) 46 06 97 40

besucherdienst(at)berliner-mauer-gedenkstaette.de

www.berliner-mauer-dokumentationszentrum.de

Haus am Checkpoint Charlie, Friedrichshain-Kreuzberg

Haus am Checkpoint Charlie

„Checkpoint Charlie“ – so hieß der wohl bekannteste Grenzübergang zwischen West und Ost mitten in der Stadt Berlin. Seit dem Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 werden in dem Gebäude in der Friedrichstraße Nr. 44 direkt am legendären Grenzübergang die Geschehnisse an der Berliner Mauer zusammengetragen und dokumentiert und durch eine Ausstellung für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Für Gruppen können Vorträge und Führungen schriftlich angemeldet werden.

Haus am Ckeckpoint Charlie
Friedrichstraße 43-45
10969 Berlin
Telefon: (0 30) 2 53 72 50
Telefax: (0 30) 2 51 20 75

info(at)mauer-museum.com

www.mauer-museum.com

DDR Museum, Mitte

DDR Museum

Geschichte lebendig, interaktiv und spielerisch vermittelt: Das DDR Museum in Berlin zeigt den Alltag eines vergangenen Staates zum Anfassen, das Leben im Sozialismus. Besucher sind eingeladen, in unterschiedlichen Themenbereichen ihr Wissen zu erweitern, Klischees zu überdenken und Geschichte hautnah zu erleben. Das DDR Museum erweitert somit das Blickfeld der Aufarbeitung von Stasi und Mauer um das alltägliche Leben.

DDR Museum
Karl-Liebknecht-Str. 1
10178 Berlin
Telefon: (030) 847 123 73-0
Telefax: (030) 847 123 73-9

post(at)ddr-museum.de

www.ddr-museum.de

Grenzspuren am Flutgraben, Treptow

Grenzspuren am Flutgraben

Der moderierte Rundgang führt durch das einzige Grenzhaus, das den Auf- und Ausbau der Berliner Mauer überdauert hat. In dem Fabrikgebäude am Flutgraben in Berlin-Treptow, heute Atelierhaus für bildende Künstler, befand sich bis zum Ende der DDR ein volkseigener Grenzbetrieb. Die Führung setzt bei den Spuren an, die sich aus jener Zeit im Gebäude erhalten haben. Darüber hinaus machen historische Fotos, Dokumente und Audioaufnahmen die Abschottung des Gebäudes, die Überwachung der Betriebsangehörigen und das Fluchtgeschehen am Flutgraben anschaulich. Führungen in Deutsch, Englisch und Französisch.

Grenzläufte e.V.
Glogauer Straße 21
10999 Berlin
030 / 69 53 10 88

info(at)grenzlaeufte.de

www.grenzlaeufte.de

Kooperation

Koordinierendes Zeitzeugenbüro

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro des Bundes (KZB) bietet Finanzierungsmöglichkeiten für Veranstaltungen mit Zeitzeugen. Die KZB-Mitarbeiter Jessica Steckel und Michael Lotsch sind zu erreichen unter Tel. 030 / 98 60 82 414/447 oder Email: info(at)ddr-zeitzeuge.de

Das KZB ist eine gemeinsame Servicestelle der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, der Bundesstiftung Aufarbeitung und der Stiftung Berliner Mauer. Gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Zeitzeugeninterviews

Verzeichnis

Übersicht über Archiv- und Erinnerungsorte, die Zeitzeugeninterviews aufbewahren [mehr]

Zeitzeugengespräche führen

Bleib nicht stumm ...

Leitfaden für Zeitzeugengespräche

Der Leitfaden für Zeitzeugengespräche, veröffentlicht vom Grenzlandmuseum Eichsfeld, gibt anschauliche Tipps und Anleitungen zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Interviews mit Zeitzeugen.

Die Broschüre ist für Schüler didaktisch aufbereitet und bietet auch für Lehrer und andere Akteure der historisch-politischen Bildungsarbeit zahlreiche methodische Anregungen und Informationen.

 >>Hier<< gibt es den Leitfaden (PDF zum Download)

Gefördert wurde der Leitfaden mit den Mitteln der Bundesstiftung Aufarbeitung.

Kalender

Donnerstag, der 23. Mai 2013 - Heute vor 60 Jahren

23.5.1953: Nach Angaben des »Tagesspiegel« wurden in der DDR bereits rund 3.000 Schüler wegen ihrer Zugehörigkeit zur Jungen Gemeinde von den Schulen verwiesen