Bild:  Rainer Prachtl

Rainer Prachtl, Mecklenburg-Vorpommern (Neubrandenburg)

"Wir müssen uns gegenseitig unsere Geschichte erzählen, damit dieses Deutschland zusammen wächst."

Thema: Parteien, Deutsche Einheit, Bürgerrechtsbewegung

Biografisches

1950 in Neubrandenburg geboren
1966-1968 Ausbildung zum Koch, anschließend Abitur
1971-1975 Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Handelshochschule Leipzig
1975-1978 Wissenschaftlicher Mitarbeiter
1978-1990 Ausbildungsleiter bei der Caritas Mecklenburg
1990 Vorsitzender der CDU-Fraktion, Mitglied im Rat der Stadt Neubrandenburg
1990-1998 Präsident des Landtages
2003-2006 stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion
April 2013 Rainer Prachtl erhält das päpstliche Ehrenkreuz "Pro Ecclesia et Pontifice"

Eigenständige Veröffentlichungen (u.a.)
Prachtl, Rainer: Für ein neues Land. Wolfgang Kessel befragt den Präsidenten des Landtages über den Neubeginn in Mecklenburg-Vorpommern. St. Benno-Verlag: Leipzig, 1994.

Kurzbeschreibung

Der CDU-Politiker, Wirtschaftswissenschaftler und Buchautor Rainer Prachtl ist praktizierender Katholik und seit Dezember 1989 Mitglied der Ost-CDU. Er war Mitglied im Arbeitskreis Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung. Aufgrund seines Glaubens verwehrte ihm die SED die von ihm gewünschte Ausbildung, so dass er zunächst Koch wurde und sein Abitur während des Wehrdienstes nachholte.
1990 wurde der Diplom-Ökonom Vorsitzender der CDU-Fraktion und Mitglied im Rat der Stadt Neubrandenburg sowie stellvertretender Regierungsbevollmächtigter für Neubrandenburg. Prachtl war 16 Jahre lang Mitglied im Landtag Mecklenburg-Vorpommerns und bis 1998 dessen Präsident. Heute engagiert er sich ehrenamtlich und berichtet unter anderem als Zeitzeuge honorarfrei über die DDR.

Berichte

"Mitmenschlichkeit muss wichtiger sein als Reichtum" - Rainer Prachtl berichtete beim Empfang der CDU Schlewsig-Holstein am 3. Oktober 2016 von seinen Erfahrungen in der DDR, Schleswiger Nachrichten 4.10.2016.

Aus den Händen des Hamburger Erzbischofs Dr. Werner Thissen erhält Rainer Prachtl am 11. April 2013 das päpstliche Ehrenkreuz „Pro Ecclesia et Pontifice“. 

Finanzierung von Zeitzeugengesprächen

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro des Bundes bietet Finanzierungsmöglichkeiten für Veranstaltungen mit Zeitzeugen. Die Mitarbeiter sind zu erreichen unter Tel. 030 / 98 60 82 414/447 oder Email: info@ddr-zeitzeuge.de.

Informationsblatt Finanzierung

Tipps für das Gespräch für Zeitzeugen und für Lehrende

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro ist eine gemeinsame Servicestelle der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, der Bundesstiftung Aufarbeitung und der Stiftung Berliner Mauer. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Ein Leitfaden für Lehrkräfte

Der Leitfaden liefert Lehrkräften und Bildungsmultiplikatoren praktische Hinweise zur Organisation und Durchführung, zur Moderation sowie zur Vor- und Nachbereitung von Zeitzeugengesprächen. Er informiert über Gepräche am historischen Ort und bietet weiterführende Literatur.

Sie können den Leitfaden hier kostenfrei bestellen oder als PDF herunterladen.

DDR-Geschichte vermitteln


Diese Website sammelt Materialien und Medien, Handreichungen und Praxisreflexionen zur historisch-politischen Bildung über das Thema „DDR-Geschichte“. Verflechtungen mit der westdeutschen Geschichte und europäischen Kontexten sind berücksichtigt. Ein Schwerpunkt liegt hier auf kostenlos verfügbaren Online-Ressourcen. Ein Projekt des Bildungswerks der Humanistischen Union NRW

Zeitzeugeninterviews

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Zeitzeugengespräche führen

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Leitfaden für Zeitzeugengespräche

Der Leitfaden für Zeitzeugengespräche, veröffentlicht vom Grenzlandmuseum Eichsfeld, gibt anschauliche Tipps und Anleitungen zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Interviews mit Zeitzeugen.

Die Broschüre ist für Schüler didaktisch aufbereitet und bietet auch für Lehrer und andere Akteure der historisch-politischen Bildungsarbeit zahlreiche methodische Anregungen und Informationen.

 >>Hier<< gibt es den Leitfaden (PDF zum Download)

Gefördert wurde der Leitfaden mit den Mitteln der Bundesstiftung Aufarbeitung.

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Sonntag, 11 Dezember 2016 - Heute vor 60 Jahren

11.12.1956 In Ungarn beginnt ein Generalstreik, auf den die Regierung mit der Ausrufung des Ausnahmezustands im ganzen Land reagiert. Ganz Budapest ist ohne Strom.