Bild:  Barbara Gabor

Barbara Gabor, Sachsen (Crimmitschau)

"Nur wenn viele Leute viele kleine Schritte tun – dann kann man auch was Großes erreichen."

Thema: Parteien, Medien

Biografisches

1963 in Crimmitschau geboren
1969-1979 Schulbildung
1979-1981 Fachschulstudium in Zwickau
1982 Abschluss „Große Krankenpflege“
1982-1988 Krankenschwester Chirurgie Crimmitschauer Krankenhaus
1990-1994 Stadträtin der DSU in Crimmitschau und stellvertretende Stadtverordnetenvorsteherin
1998 Geschäftsführerin der Reart products Gabor GmbH&Co.KG
2006 Eröffnung des Cafés und Restaurants „Carpe Diem“ in Crimmitschau
heute Stadträtin und zweite stellvertretende, ehrenamtliche Bürgermeisterin Crimmitschau

Kurzbeschreibung

Barbara Gabor wuchs in einem christlich geprägten Elternhaus auf. Aufgrund ihrer Erziehung war sie kein Mitglied der Jungen Pioniere, weshalb sie zahlreiche Repressalien in ihrer Schulzeit durchlebte. Trotz eines Zensurendurchschnitts von 1,3 war es ihr nicht möglich, die Erweiterte Oberschule zu besuchen. 1988 reiste sie zum ersten Mal mit ihrem Ehemann die Bundesrepublik Deutschland, 1989 folgte ein Sommerurlaub in Ungarn. Ein weiterer Besuchsreiseantrag für November 1989 wurde ihr aus „Gründen der Rechtssicherheit“ verwehrt. Sie fasste daraufhin den Entschluss, ihre Kinder aus der DDR-Schule zu nehmen, sollten sich die Verhältnisse nicht verändern. Um Reformen zu bewirken, war sie zusammen mit Freunden in der Kirchengemeinde in Crimmitschau politisch aktiv. Gabor war Sprecherin des dortigen „Neuen Forums“, Mitbegründern der DSU und spätere Stadträtin in Crimmitschau.
Heute ist sie CDU Stadtrat Kandidatin und gemeinsam mit ihrem Ehemann kommunalpolitisch aktiv.

Bericht

"Wir wussten, dass Spannendes passiert" - Barbara Gabor und andere Mitgestalter der Friedlichen Revolution in Crimmitschau erinnerten sich an ihre persönlichen Erfahrungen im Herbst 1989, Freise Presse, 05.11.2014

Kooperation

Finanzierung von Zeitzeugengesprächen

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro des Bundes bietet Finanzierungsmöglichkeiten für Veranstaltungen mit Zeitzeugen. Die Mitarbeiter Jessica Steckel und Michael Lotsch sind zu erreichen unter Tel. 030 / 98 60 82 414/447 oder Email: info(at)ddr-zeitzeuge.de

Informationsblatt Finanzierung

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro ist eine gemeinsame Servicestelle der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, der Bundesstiftung Aufarbeitung und der Stiftung Berliner Mauer. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Umfangreiche Materialiensammlung für den Unterricht

DDR-Geschichte vermitteln


Diese Website sammelt Materialien und Medien, Handreichungen und Praxisreflexionen zur historisch-politischen Bildung über das Thema „DDR-Geschichte“. Verflechtungen mit der westdeutschen Geschichte und europäischen Kontexten sind berücksichtigt. Ein Schwerpunkt liegt hier auf kostenlos verfügbaren Online-Ressourcen. Ein Projekt des Bildungswerks der Humanistischen Union NRW

Zeitzeugeninterviews

Verzeichnis

Übersicht über Archiv- und Erinnerungsorte, die Zeitzeugeninterviews aufbewahren [mehr]

Zeitzeugengespräche führen

Bleib nicht stumm ...

Leitfaden für Zeitzeugengespräche

Der Leitfaden für Zeitzeugengespräche, veröffentlicht vom Grenzlandmuseum Eichsfeld, gibt anschauliche Tipps und Anleitungen zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Interviews mit Zeitzeugen.

Die Broschüre ist für Schüler didaktisch aufbereitet und bietet auch für Lehrer und andere Akteure der historisch-politischen Bildungsarbeit zahlreiche methodische Anregungen und Informationen.

 >>Hier<< gibt es den Leitfaden (PDF zum Download)

Gefördert wurde der Leitfaden mit den Mitteln der Bundesstiftung Aufarbeitung.

Kalender

Sonntag, der 28. August 2016 - Heute vor 60 Jahren

28.8.1956: Das ZK der KPdSU erklärt zum Verbot der KPD in der Bundesrepublik, dass dadurch »die Wiedervereinigung des deutschen Staates auf friedlicher und demokratischer Grundlage unmöglich wird«.