Bild:  Hans-Jürgen Fink

Hans-Jürgen Fink, Berlin (Berlin)

"Dieses journalistische Credo, das wir im Westen hatten, das haben wir im Osten genauso gehalten […]. Ein vorbeugender Gehorsam, das haben wir abgelehnt."

Thema: Medien

Biografisches

1942 in Osthelden (NRW) geboren, aufgewachsen in Rees/Niederrhein
1961 Abitur in Emmerich/Rhein
bis 1966 Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in Köln und Göttingen
1967-1968 Forschungstätigkeit an der Ökonomischen Hochschule Prag
1968-1979 Kommunismus- und DDR-Forschung in der Friedrich-Ebert-Stiftung und in der Deutschen Gesellschaft für auswärtige Politik, Bonn
1979-1985 Redakteur im Deutschlandfunk Köln
1985-1990 Deutschlandfunk-Korrespondent in West-Berlin
1990-1994 Deutschlandfunk-Korrespondent in Potsdam
1994-1998 Regierungssprecher in Sachsen-Anhalt
1998-2000 Sprecher der EXPO-Korrespondenzregion
Sachsen-Anhalt
2000-2002 Redakteur im Deutschlandfunk Köln
2002-2007 Redakteur, Abteilungsleiter, Chef vom Dienst im Deutschlandradio Kultur, Berlin
seitdem Freier Journalist

 

Kurzbeschreibung

Der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler Hans Jürgen Fink erlebte die Jahre 1989/90 als Deutschlandfunk-Korrespondent in der DDR. Während des Studiums interessierte er sich für die Entwicklungen in Mittel- und Osteuropa. Als AStA-Mitglied der Uni Köln organisierte er den ersten Studentenaustausch zwischen der Bundesrepublik und der CSSR nach 1945. Anknüpfend an seine Diplomarbeit ging er 1967 nach Prag und arbeitete an der dortigen Ökonomischen Hochschule über die aktuellen Wirtschaftsreformen in der CSSR. Den Prager Frühling erlebte er so unmittelbar mit. Diese Erfahrung prägte seine weiteren beruflichen Interessen. In der Friedrich-Ebert-Stiftung forschte er zunächst über den „Eurokommunismus“, ehe er sich mit der Herausgabe des „DDR-Report“ den deutsch-deutschen Themen widmete. Im Rahmen eines Forschungsprojekts der Deutschen Gesellschaft für auswärtige Politik arbeitete er weiter über die Außenpolitik der DDR. Mit dem Eintritt in die Ost-West-Redaktion beim Deutschlandfunk wechselte er zum Journalismus, dem er, mit Ausnahme eines kurzen „Seitensprungs“ in die ostdeutsche Politik, sein Leben lang treu blieb. 1985 zog er nach West-Berlin und hatte so das Glück, zentrale Ereignisse des Umbruchs in der DDR und der deutschen Vereinigung als Berichterstatter in unmittelbarer Anschauung zu begleiten.

Finanzierung von Zeitzeugengesprächen

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro des Bundes bietet Finanzierungsmöglichkeiten für Veranstaltungen mit Zeitzeugen. Die Mitarbeiter sind zu erreichen unter Tel. 030 / 98 60 82 414/447 oder Email: info@ddr-zeitzeuge.de.

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Tipps für das Gespräch für Zeitzeugen und für Lehrende

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro ist eine gemeinsame Servicestelle der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, der Bundesstiftung Aufarbeitung und der Stiftung Berliner Mauer. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Ein Leitfaden für Lehrkräfte

Der Leitfaden liefert Lehrkräften und Bildungsmultiplikatoren praktische Hinweise zur Organisation und Durchführung, zur Moderation sowie zur Vor- und Nachbereitung von Zeitzeugengesprächen. Er informiert über Gepräche am historischen Ort und bietet weiterführende Literatur.

Sie können den Leitfaden hier kostenfrei bestellen oder als PDF herunterladen.

DDR-Geschichte vermitteln


Diese Website sammelt Materialien und Medien, Handreichungen und Praxisreflexionen zur historisch-politischen Bildung über das Thema „DDR-Geschichte“. Verflechtungen mit der westdeutschen Geschichte und europäischen Kontexten sind berücksichtigt. Ein Schwerpunkt liegt hier auf kostenlos verfügbaren Online-Ressourcen. Ein Projekt des Bildungswerks der Humanistischen Union NRW

Zeitzeugeninterviews

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Leitfaden für Zeitzeugengespräche

Der Leitfaden für Zeitzeugengespräche, veröffentlicht vom Grenzlandmuseum Eichsfeld, gibt anschauliche Tipps und Anleitungen zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Interviews mit Zeitzeugen.

Die Broschüre ist für Schüler didaktisch aufbereitet und bietet auch für Lehrer und andere Akteure der historisch-politischen Bildungsarbeit zahlreiche methodische Anregungen und Informationen.

 >>Hier<< gibt es den Leitfaden (PDF zum Download)

Gefördert wurde der Leitfaden mit den Mitteln der Bundesstiftung Aufarbeitung.

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Sonntag, 11 Dezember 2016 - Heute vor 60 Jahren

11.12.1956 In Ungarn beginnt ein Generalstreik, auf den die Regierung mit der Ausrufung des Ausnahmezustands im ganzen Land reagiert. Ganz Budapest ist ohne Strom.