Bild:  Wolfgang Geffe

Wolfgang Geffe, Thüringen (Jena)

"Erlebt zu haben, wie selbstbewusste Menschen mit gewaltfreien Mitteln eine Diktatur zum Einsturz bringen, verändert das gesamte Leben."

Thema: Bürgerrechtsbewegung, Kirche

Biografisches

1961 in Apolda geboren, verheiratet, 3 Söhne
1979 Abitur
1980-1982 Bausoldat in Prora
1982-1987 Ausbildung zum Sozialdiakon
1987-1994 Leiter der Kreisstelle für Diakonie in Altenburg
1994-1999 Arbeit im Amt für Wohnungswesen Leipzig
1999-2003 Leiter eines Übergangswohnheimes für psychisch Kranke in Altenburg
seit 2003 Beauftragter für Friedensarbeit der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland

Kurzbeschreibung

Der Beginn meiner politischen Profilierung wurde mit der Verweigerung des Waffendienstes 1979 und der Zeit als Bausoldat eingeleitet. Von da an war ich Basisgruppen engagiert, die sich den Fragen von Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Umwelt zuwandten. Seit 1987 traf sich der Friedenkreis der Kirchgemeinde Altenburg wöchentlich in der Wohnung der Familie Geffe. Die Beratung von jungen Männern, die zur Armee sollten, die Beteiligung am Konziliaren Prozess der Kirchen, die Beobachtung der Kommunalwahl im Mai 1989, die Gestaltung der jährlichen Friedensdekade – dies waren einige der Inhalte, mit denen sich die Friedensgruppe beschäftigte. Ab Sommer 1989 wurden dann die Fürbittandachten in den Altenburger Kirchen vorbereitet. Der Einsatz für das Menschenrecht der Kriegsdienstverweigerung und für den Vorrang der gewaltfreien und zivilen Mittel der Konfliktbearbeitung prägt bis zum heutigen Tag meine Tätigkeit.

Wolfgang Geffe arbeitet und wohnt in Jena.

Kooperation

Finanzierung von Zeitzeugengesprächen

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro des Bundes bietet Finanzierungsmöglichkeiten für Veranstaltungen mit Zeitzeugen. Die Mitarbeiter Jessica Steckel und Michael Lotsch sind zu erreichen unter Tel. 030 / 98 60 82 414/447 oder Email: info(at)ddr-zeitzeuge.de

Informationsblatt Finanzierung

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro ist eine gemeinsame Servicestelle der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, der Bundesstiftung Aufarbeitung und der Stiftung Berliner Mauer. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Umfangreiche Materialiensammlung für den Unterricht

DDR-Geschichte vermitteln


Diese Website sammelt Materialien und Medien, Handreichungen und Praxisreflexionen zur historisch-politischen Bildung über das Thema „DDR-Geschichte“. Verflechtungen mit der westdeutschen Geschichte und europäischen Kontexten sind berücksichtigt. Ein Schwerpunkt liegt hier auf kostenlos verfügbaren Online-Ressourcen. Ein Projekt des Bildungswerks der Humanistischen Union NRW

Zeitzeugeninterviews

Verzeichnis

Übersicht über Archiv- und Erinnerungsorte, die Zeitzeugeninterviews aufbewahren [mehr]

Zeitzeugengespräche führen

Bleib nicht stumm ...

Leitfaden für Zeitzeugengespräche

Der Leitfaden für Zeitzeugengespräche, veröffentlicht vom Grenzlandmuseum Eichsfeld, gibt anschauliche Tipps und Anleitungen zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Interviews mit Zeitzeugen.

Die Broschüre ist für Schüler didaktisch aufbereitet und bietet auch für Lehrer und andere Akteure der historisch-politischen Bildungsarbeit zahlreiche methodische Anregungen und Informationen.

 >>Hier<< gibt es den Leitfaden (PDF zum Download)

Gefördert wurde der Leitfaden mit den Mitteln der Bundesstiftung Aufarbeitung.

Kalender

Donnerstag, der 29. September 2016 - Heute vor 60 Jahren

29.9.1956: Der West-Berliner Senat teilt mit, die Rekonstruktion der Quadriga für das Brandenburger Tor selbst in Auftrag zu geben, sobald dieses vom Ost-Berliner Magistrat wieder hergestellt worden sei.