Bild:  Lothar Slezak

Lothar Slezak, Rheinland-Pfalz (Mainz)

"Unsere Kolleginnen und Kollegen benötigen nach der Wiedervereinigung keine Patenschaften – sondern Partner."

Thema: Deutsche Einheit

Biografisches

1961 geboren
seit 1980 Mitglied der SPD und der Gewerkschaft ver.di
1979-1987 Ausbildung und Tätigkeit als Krankenpfleger
1987-1988 Studium an der Sozialakademie in Dortmund
Schwerpunkte u.a. Volkseigentum und persönliches Eigentum in der DDR, Sozialpolitik, Arbeitswissenschaften
seit 1988 Gewerkschaftssekretär in verschiedenen Funktionen
seit 1996 Mitglied im israelischen Freundeskreis
seit 2004 Bereichsleiter für Gewerkschaftliche Bildungsarbeit

Kurzbeschreibung

Lothar Slezak hat zwischen 1990 und 1995 an der Neustrukturierung der Gewerkschaften in Ostdeutschland mitgewirkt. Der Aufbau gewerkschaftlicher und partnerschaftlicher Beziehungen zwischen der Gewerkschaft ÖTV Kreisverwaltung Neuwied, der ÖTV Kreisverwaltung Annaberg-Buchholz im Erzgebirge und dem ÖTV und DGB Büro in Güstrow gehörten zu seinem Hauptbetätigungsfeld. Der inhaltliche Schwerpunkt seiner Arbeit lag unter anderem in der Qualifizierung von Betriebs- und Personalräten in Mitbestimmungsfragen sowie im Aufbau gewerkschaftlicher Strukturen in Betrieben und Dienststellen. Außerdem leitete er gemeinsame Seminare zwischen den Gewerkschaftsmitgliedern in den alten und den neuen Bundesländern zur Angleichung von Tarifen und Arbeitsbedingungen. Er organisierte Seminare zum besseren Verständnis über die im doppelten Sinne „geteilte“ Geschichte in der Bundesrepublik und der DDR. Heute fördert und unterstützt Slezak Praktika von gewerkschaftlich aktiven Kollegen, die sich am Austausch zwischen Ost- und Westdeutschland beteiligen möchten.

Kooperation

Finanzierung von Zeitzeugengesprächen

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro des Bundes bietet Finanzierungsmöglichkeiten für Veranstaltungen mit Zeitzeugen. Die Mitarbeiter Jessica Steckel und Michael Lotsch sind zu erreichen unter Tel. 030 / 98 60 82 414/447 oder Email: info(at)ddr-zeitzeuge.de

Informationsblatt Finanzierung

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro ist eine gemeinsame Servicestelle der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, der Bundesstiftung Aufarbeitung und der Stiftung Berliner Mauer. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Umfangreiche Materialiensammlung für den Unterricht

DDR-Geschichte vermitteln


Diese Website sammelt Materialien und Medien, Handreichungen und Praxisreflexionen zur historisch-politischen Bildung über das Thema „DDR-Geschichte“. Verflechtungen mit der westdeutschen Geschichte und europäischen Kontexten sind berücksichtigt. Ein Schwerpunkt liegt hier auf kostenlos verfügbaren Online-Ressourcen. Ein Projekt des Bildungswerks der Humanistischen Union NRW

Zeitzeugeninterviews

Verzeichnis

Übersicht über Archiv- und Erinnerungsorte, die Zeitzeugeninterviews aufbewahren [mehr]

Zeitzeugengespräche führen

Bleib nicht stumm ...

Leitfaden für Zeitzeugengespräche

Der Leitfaden für Zeitzeugengespräche, veröffentlicht vom Grenzlandmuseum Eichsfeld, gibt anschauliche Tipps und Anleitungen zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Interviews mit Zeitzeugen.

Die Broschüre ist für Schüler didaktisch aufbereitet und bietet auch für Lehrer und andere Akteure der historisch-politischen Bildungsarbeit zahlreiche methodische Anregungen und Informationen.

 >>Hier<< gibt es den Leitfaden (PDF zum Download)

Gefördert wurde der Leitfaden mit den Mitteln der Bundesstiftung Aufarbeitung.

Kalender

Freitag, der 30. September 2016 - Heute vor 60 Jahren

30.9.1956: »Neues Deutschland« gibt bekannt, dass ab dem 1. Oktober Mitarbeiter des staatlichen und des genossenschaftlichen Einzelhandels der DDR in einem neuen Prämiensystem am Umsatz beteiligt würden.