Bild:  Dieter Rulff

Dieter Rulff, Berlin (Berlin)

"...von der Opposition lernen, was Heimat ist"

Thema: Medien, westdeutsche Zeitzeugen

Biografisches

1953
in Rheydt geboren
1973 Studium der Politologie an der Freien Universität Berlin
1986 Gründung des privaten Radiosenders " Radio 100"
1987 Redakteur für die Sendung "Radio Glasnost"
1990 Redakteur und Kommentator bei der taz
1999 Ressortleiter Politik bei "Die Woche"

Kurzbeschreibung

Dieter Rulff ist Politikwissenschaftler und Journalist, der die Aufbruchsstimmung der späten 1980er Jahre als professioneller Beobachter und Berichterstatter erlebte. Er studierte in West-Berlin an der Freien Universität und gründete den West-Berliner Radiosender „Radio 100“. Dort war er verantwortlich für die Sendung „Radio Glasnost“, die zahlreichen DDR-Oppositionellen ab 1987 als Sprachrohr diente. Mit Hilfe der Sendung konnten aufkeimende Demokratiebestrebungen in den Westen transportiert, kritische Dokumente veröffentlicht und Informationen über bürgerrechtliche Aktivitäten publik gemacht werden. Dieses Engagement machte das MfS auf den Journalisten aufmerksam, so dass der Sender und seine Mitarbeiter bespitzelt wurden.

Nach Einstellung der Sendung arbeitete Rulff als Redakteur der tageszeitung und Kommentator im politischen Sektor, inzwischen ist er wieder freier Journalist.

Finanzierung von Zeitzeugengesprächen

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro des Bundes bietet Finanzierungsmöglichkeiten für Veranstaltungen mit Zeitzeugen. Die Mitarbeiter sind zu erreichen unter Tel. 030 / 98 60 82 414/447 oder Email: info(at)ddr-zeitzeuge.de.

Informationsblatt Finanzierung

Tipps für das Gespräch für Zeitzeugen und für Lehrende

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro ist eine gemeinsame Servicestelle der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, der Bundesstiftung Aufarbeitung und der Stiftung Berliner Mauer. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Ein Leitfaden für Lehrkräfte

Der Leitfaden liefert Lehrkräften und Bildungsmultiplikatoren praktische Hinweise zur Organisation und Durchführung, zur Moderation sowie zur Vor- und Nachbereitung von Zeitzeugengesprächen. Er informiert über Gepräche am historischen Ort und bietet weiterführende Literatur.

Sie können den Leitfaden hier kostenfrei bestellen oder als PDF herunterladen.

Contemporary Witnesses of Divided Germany

The brochure provides information on the portal www.zeitzeugenbuero.de, presents the educational offers of the Federal Foundation for the Study of Communist Dictatorship in East Germany as well as memorial sites and museums in Berlin and Brandenburg with English-language offers. 

You can download and order the broschure for free in our publication shop.

DDR-Geschichte vermitteln

Diese Website sammelt Materialien und Medien, Handreichungen und Praxisreflexionen zur historisch-politischen Bildung über das Thema „DDR-Geschichte“. Verflechtungen mit der westdeutschen Geschichte und europäischen Kontexten sind berücksichtigt. Ein Schwerpunkt liegt hier auf kostenlos verfügbaren Online-Ressourcen. Ein Projekt des Bildungswerks der Humanistischen Union NRW

Zeitzeugenerinnerungen und -interviews

Im Archiv der Bundesstiftung Aufarbeitung finden sich zahlreiche Zeitzeugen- erinnerungen, die als lebensgeschichtliche Interviews vor allem Auskunft über das Wirken in Opposition und Widerstand, aber auch über Haftzeiten und Lageralltag geben.

Eine Übersicht über weitere Archiv- und Erinnerungsorte, die Zeitzeugeninterviews aufbewahren, finden Sie hier [mehr]

Zeitzeugengespräche führen

Bleib nicht stumm ...

Leitfaden für Zeitzeugengespräche

Der Leitfaden für Zeitzeugengespräche, veröffentlicht vom Grenzlandmuseum Eichsfeld, gibt anschauliche Tipps und Anleitungen zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Interviews mit Zeitzeugen.

Die Broschüre ist für Schüler didaktisch aufbereitet und bietet auch für Lehrer und andere Akteure der historisch-politischen Bildungsarbeit zahlreiche methodische Anregungen und Informationen.

>>Hier<< gibt es den Leitfaden (PDF zum Download)

Gefördert wurde der Leitfaden mit den Mitteln der Bundesstiftung Aufarbeitung.