Eingriffe des Staates - zwischen Freiheit und Sicherheit


Stasi reloaded - Leben wir in einem neuen Überwachungsstaat? Veranstaltung der Bundesstiftung Aufarbeitung am 6. September 2016

Die digitale Revolution verändert unsere Gesellschaft grundlegend. Die allgemeine Computerisierung, das Internet und grenzenlose Kommunikation sind heute ein selbstverständlicher Bestandteil des Lebens. Neben den damit einhergehenden positiven Entwicklungen hat die massenhafte Sammlung, Speicherung und Übertragung digitaler Daten aber auch bisher unbekannte Möglichkeiten zur Überwachung geschaffen. Abhöraktivitäten der Geheimdienste NSA und BND oder der unkontrollierte Zugriff von Unternehmen wie Google, Facebook, Twitter und Co auf persönliche, hochsensible Nutzerdaten führen immer wieder zu Vergleichen mit dem Staatssicherheitsdienst der DDR.

Hier gelangen Sie zur Veranstaltungsnachlese mit Fotos und Veranstaltungsberichten.


Erst denken, dann klicken

Übungen für den Unterricht zum Schutz der Privatsphäre im Internet, Österreichisches Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT).

Jugendmedienschutz – Ein Thema für Schulen

Das Dossier bietet Ihnen Hintergrundinformationen zu verschiedenen Aspekten des Themas, Verweise auf weitere Quellen im Web und stellt Ideen für den Unterricht vor.


Snowden, Merkel und der NSA Skandal

Arbeitsblätter mit Fakten, Thesen und Argumenten. Ausgehend von grundsätzlichen Überlegungen über Fragen zu Sicherheit und Freiheit in Zeiten des Internets soll die Frage diskutiert werden, ob die flächendeckende Internetüberwachung sowie die von befreundeten Staatschefs eingeschränkt werden sollte oder gerechtfertigt ist. Im Anschluss wird besonders auf die Rolle Deutschlands im NSA-Skandal eingegangen.


EU-Parlament zur NSA-Affäre: „Schwerwiegender Eingriff in Grundrechte der Bürger”

Der massive Eingriff in die Souveränität der Mitgliedsstaaten und in die Grundrechte von Menschen, die Whistleblower Edward Snowden durch seine Enthüllungen aufgedeckt hat, fordert Aufklärung. Das Europäischen Parlament (EP) ordnete eine Untersuchung an.


„Die USA dürfen Merkel überwachen“

Der Historiker Joseph Foschepoth im Interview mit der ZEIT.

 

Dürfen die das?

War das Ausspähen deutscher Bürger durch den amerikanischen Geheimdienst NSA illegal? Und wenn ja, wer könnte etwas dagegen tun? Eine entscheidende Frage dabei ist: Wusste die Bundesregierung von alldem tatsächlich nichts?

 

Themenspeziale im Fluter: Überwachung, Internet, Protest im Netz, Freiheit und Dagegen!
Wer weiß was über mich? Kontrolle im Cyberspace? Was passiert mit meinen Daten im Internet?

Ich gegen Facebook
Kill Fear, Teil II: Viele fürchten den blauen Internetriesen als Datenkrake. Ein Student aus Österreich hat sich mit Facebook einfach mal angelegt. Eine Audioreportage.

Überwach mich doch!
Die meisten Leute würden wohl eher ihren Wohnungsschlüssel verleihen, als anderen ihr Facebook-Passwort zu überlassen. Die Kölner Künstlerin, die unter dem Namen Karen Eliot arbeitet, hat genau das getan. Warum, erklärt sie im Interview.

Protestformen und Widerstand


Zwischen Shitstorm und Basisdemokratie

Facebook-Revolution, E-Partizipation und Wutbürger online: In Zeiten des Web 2.0 scheinen Protest und Bürgerbeteiligung einfacher zu sein denn je. Aber ist das schon echter Protest?

Ein Recht auf dagegen
Am Beispiel des Protests in Hamburg zu Zeiten der Hausbesetzer-Szene in den 1980er Jahren, jedes Jahr zum 1. Mai und im Schanzenviertel geht es um die Frage: Protest ja, aber wie?

Mouse-Attack
Die Protestformen im Internet sind vielfältig. Haidy Damm im Fluter über "virtuellen Widerstand".

Youropes rebellische Nachbarn - Die Revolutionen der jungen Araber und Europa
Junge Tunesier, die jahrzehntelang in Europa in der Diaspora gelebt haben, kehren in ihre Heimat zurück. Yourope trifft junge Menschen, die Tunesien mit Ideen und Optimismus neu aufbauen wollen.

Vom Flashmob zum Smartmob: Wie ernst muss man Spaßdemos nehmen?
Eine totgeglaubte Aktionsform feiert ihre Wiedergeburt: Der Flashmob verbindet Spaßkultur mit politischem Protest. Es bleibt die Frage, ob sich damit tatsächlich etwas erreichen lässt.

Protestformen der 68er-Bewegung
Das Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung stellt verschiedene Formen des Protests vor: Revolte, Sit-in, nackter Protest, Gewalt, Demo etc.

Kreativer Ungehorsam
In Iran twittert die Bevölkerung, um ihren Protest zu äußern; in Berlin nutzen Carrotmobs die Macht der Verbraucher und organisierte Flashmobs bekommen genug mediale Aufmerksamkeit. Das Internet senkt die Schwelle zum Protest. Es scheint, als ob die klassische Demonstration ein vom Aussterben bedrohtes Relikt vergangener Tage ist.

Es hat Klick gemacht
Eben mal am Computer eine Petition unterzeichnen oder sich mit einer Mail gegen Missstände engagieren: Kampagnennetzwerke im Internet mobilisieren Millionen.

Yes, we camp!
Ein Blick auf die Aufstände in Europa.

Pragmatische Rebellen mit Neigung zum Weltverbessern
Dauercamping in Madrid, Straßenkampf in London: Überall in Europa gehen Jugendliche auf die Straße, weil sie sich um ihre Zukunft betrogen fühlen. Kann das auch in Deutschland passieren? Und heißt Jungsein nicht sowieso immer Aufbegehren und Widerstand?

Finanzierung von Zeitzeugengesprächen

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro des Bundes bietet Finanzierungsmöglichkeiten für Veranstaltungen mit Zeitzeugen. Die Mitarbeiter sind zu erreichen unter Tel. 030 / 98 60 82 414/447 oder Email: info(at)ddr-zeitzeuge.de.

Informationsblatt Finanzierung

Tipps für das Gespräch für Zeitzeugen und für Lehrende

Das Koordinierende Zeitzeugenbüro ist eine gemeinsame Servicestelle der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, der Bundesstiftung Aufarbeitung und der Stiftung Berliner Mauer. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Ein Leitfaden für Lehrkräfte

Der Leitfaden liefert Lehrkräften und Bildungsmultiplikatoren praktische Hinweise zur Organisation und Durchführung, zur Moderation sowie zur Vor- und Nachbereitung von Zeitzeugengesprächen. Er informiert über Gepräche am historischen Ort und bietet weiterführende Literatur.

Sie können den Leitfaden hier kostenfrei bestellen oder als PDF herunterladen.

Contemporary Witnesses of Divided Germany

The brochure provides information on the portal www.zeitzeugenbuero.de, presents the educational offers of the Federal Foundation for the Study of Communist Dictatorship in East Germany as well as memorial sites and museums in Berlin and Brandenburg with English-language offers. 

You can download and order the broschure for free in our publication shop.

DDR-Geschichte vermitteln

Diese Website sammelt Materialien und Medien, Handreichungen und Praxisreflexionen zur historisch-politischen Bildung über das Thema „DDR-Geschichte“. Verflechtungen mit der westdeutschen Geschichte und europäischen Kontexten sind berücksichtigt. Ein Schwerpunkt liegt hier auf kostenlos verfügbaren Online-Ressourcen. Ein Projekt des Bildungswerks der Humanistischen Union NRW

Zeitzeugenerinnerungen und -interviews

Im Archiv der Bundesstiftung Aufarbeitung finden sich zahlreiche Zeitzeugen- erinnerungen, die als lebensgeschichtliche Interviews vor allem Auskunft über das Wirken in Opposition und Widerstand, aber auch über Haftzeiten und Lageralltag geben.

Eine Übersicht über weitere Archiv- und Erinnerungsorte, die Zeitzeugeninterviews aufbewahren, finden Sie hier [mehr]

Zeitzeugengespräche führen

Bleib nicht stumm ...

Leitfaden für Zeitzeugengespräche

Der Leitfaden für Zeitzeugengespräche, veröffentlicht vom Grenzlandmuseum Eichsfeld, gibt anschauliche Tipps und Anleitungen zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Interviews mit Zeitzeugen.

Die Broschüre ist für Schüler didaktisch aufbereitet und bietet auch für Lehrer und andere Akteure der historisch-politischen Bildungsarbeit zahlreiche methodische Anregungen und Informationen.

>>Hier<< gibt es den Leitfaden (PDF zum Download)

Gefördert wurde der Leitfaden mit den Mitteln der Bundesstiftung Aufarbeitung.